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24. 05. 2012
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Köln: Streit um Bauvorhaben am Waidmarkt ist beigelegt


10.03.2011 17:13 von:

Schlagwörter: Köln,Waidmarkt,Hochhaus,Höhenkonzept,2011,März,Abriss,Einigung,Streitberger

Die Neugestaltung des Kölner Waidmarktes auf dem Areal des ehemaligen Polizeipräsidiums in der Kölner Südstadt ist offenkundig beigelegt. Die Stadt bestätigte am späten Nachmittag einen Bericht der heutigen Online-Ausgabe der Kölnischen Rundschau, der ein neues Konzept zur Errichtung eines nun siebengeschossigen Wohn- und Gewerbeimmobilien-Ensembles vorsehen soll. Nach dem zurückliegenden Beschluss, eine Neubebauung mit einer 50 Meter hohen Immobilie nicht zulassen zu wollen, hatten sich Stadt und der in Frankfurt am Main ansässige Vorhabenträger (eine Projektgesellschaft der Fay-Gruppe) haben sich demnach auf eine Neuarrondierung der Baukörper verständigt. Statt des Hochhauses sollen nun die Geschosshöhen der Randbebauung entsprechend angepasst werden. Die Stadt konnte nach Darstellung des Rundschau-Artikels so eine Ausgleichszahlung für entgangene Nutzflächen der zu errichtenden Immobilie vermeiden.

Bessere Ausnutzung und Neuarrondierung des Grundstücks

Die Beschlussvorlage der Stadtverwaltung will der zuständige Dezernent Bernd Streitberger bereits auf der nächsten Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am 31. März vorlegen. "Die Vorlage enthält den Vorschlag, den förmlichen Beschluss zu den Änderungen des Bebauungsplanes (Arbeitstitel "Altes Polizeipräsidium") mit dem Beschluss über die Offenlage des geänderten Bebauungsplanes zu verbinden", erläuterte der zuständige Beigeordnete. Wie die Rundschau in ihrer heutigen Ausgabe berichtete, werden die verfügbaren Grundstücksflächen "intensiver" ausgenutzt. Außerdem soll die überbaubare Grundstücksfläche zwischen Blaubach und Waidmarkt vergrößert werden. Da die Bauarbeiten auf dem Areal bereits in vollem Gange sind, wies Streitberger auf die Dringlichkeit einer Entscheidung hin. Der von vielen Experten befürchtete Ausgleich zu Lasten der städtischen Finanzen kann jedoch mit der vorliegenden Einigung vermieden werden, warb der Beigeordnete abschließend um Zustimmung.

Lob und Anregung der FDP

Bereits Stunden vor der offiziellen Mitteilung hatten sich auch die Liberalen im Kölner Stadtrat zur Einigung über das weitere Vorgehen geäußert. ""Das ist eine gute Nachricht für das Kölner Stadtbild. Es ist einer der größten Erfolge meiner bisherigen politischen Tätigkeit, dass der Investor einlenkt, diesen Hochhausaltbau vis-à-vis St. Georg abreißt und durch einen siebengeschossigen, städtebaulich wesentlich verträglicheren Neubau ersetzt", kommentierte der FDP-Fraktionschef im Kölner Stadtrat, Ralph Sterck. Zugleich lobt Sterck damit auch den Beigeordneten, der die Verhandlungen aufseiten der Stadt führte. Der Chef der Kölner Ratsliberalen forderte eine "Besserungsklausel" für die Beseitigung weiterer städtebaulicher Schandflecke, wie zum Beispiel dem Fernmeldeturm oder dem WDR-Archivhauses. Außerdem regte Sterck eine Art "Stadtbildfonds" an. Hier sollten Gelder bereit gestellt werden, um notwendige Ausgleichszahlungen an Investoren oder Vorhabenträger haushaltsneutral abbilden zu können.







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