24. 05. 2012
Seite drucken
Köln-Vogelsang: Halle/Tor 1 soll im Herbst 2012 eröffnen
Im Kölner Westen soll Großes entstehen. Der weitere Ausbau des Gewerbegebietes Triotop soll mit einem weiteren Highlight geschmückt werden. Wie der Kölner Bauunternehmer und Investor Anton Bausinger, Inhaber der Unternehmensgruppe Wassermann, am heutigen Montag auf einer Pressekonferenz bekannt gab, soll die neue Veranstaltungshalle den Namen Halle/Tor 1 tragen. Sie wird auf dem Areal des Energy Dome entstehen, der dafür abgerissen werden soll. Die neue Halle soll bis zu 5000 Personen Platz bieten, bei Festveranstaltungen beläuft sich die geplante Kapazität auf 1700 Sitzplätze. Nach Angaben der Verantwortlichen sind die Planungen bereits weit fortgeschritten, im dritten Quartal kommenden Jahres sollen nach derzeitigem Zeitplan die Bauarbeiten beginnen. Im Herbst 2012 soll die neue Veranstaltungslokalität dann an den Start gehen. Als Multifunktionshalle konzipiert soll sie verschiedene Nutzungen ermöglichen. Die Verantwortlichen denken dabei an Sport- und Musikveranstaltungen, aber auch an Bankett- oder Karnevalsveranstaltungen. "Diese multifunktionale Konzeption und die Ausrichtung auf unterschiedliche Zielgruppen, verbunden mit einer modernen Event-Infrastruktur, sichert dem Projekt eine hohe Auslastung und Wirtschaftlichkeit", erklärte Anton Bausinger, Geschäftsführender Gesellschafter der Friedrich Wassermann GmbH.
Ein Standort etabliert sich
Das Areal am westlichen Stadtrand zählt schon seit einigen Jahren zu den größten Entwicklungsgebieten im Kölner Stadtgebiet. Schon seit inzwischen mehr als 20 Jahren befindet sich mit der Halle/Tor 2 eine stadtbekannte Lokalität auf dem weitläufigen Gewerbegelände. Mit dem EnergyDome entstand hier vor einigen Jahren eine weitere Veranstaltungslokalität, die vorwiegend von den Basketball-Profis der Köln99ers genutzt wurde. Nach deren Insolvenz und dem Rückzug aus dem Profigeschäft BBL fehlte am Standort jedoch eine Multifunktions-Halle. Der EnergyDome muss daher der neuen Halle Platz machen. Die neue Halle soll dabei nicht nur die Veranstaltungsinfrastruktur der Stadt stärken, sondern darüber hinaus den Standort Triotop aufwerten, hieß es dazu weiter. Investor Bausinger sieht gute Vermarktungschancen, schließlich gebe es in der Stadt in genau dieser Größenordnung eine erhebliche Lücke. "Viele Veranstalter finden in Köln und der Region keine Veranstaltungshalle in der von uns geplanten mittleren Größenordnung und müssen in andere entfernte Städte ausweichen", weiß der Kölner Familienunternehmer. Eigenen Angaben zufolge soll auch Oberbürgermeister Jürgen Roters seine ausdrückliche Zustimmung zu diesem Projekt gegeben haben. Das Investitionsvolumen liegt nach Angaben des Bauherrn bei rund 15 Millionen Euro ohne Grundstückskosten.

























