24. 05. 2012
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NRW: Baulandpreise stiegen 2009 deutlich an
Im vergangenen Jahr haben in Nordrhein-Westfalen 6262 Baulandgrundstücke die Besitzer gewechselt. Der Gesamtverkaufswert lag bei knapp 641 Millionen Euro, die Gesamtfläche bei rund sechs Millionen Quadratmetern. Die veräußerte Grundstücksfläche ging dabei landesweit um mehr als ein Fünftel (oder 1,6 Millionen Quadratmeter) zurück. Allerdings stieg die Zahl der Verkäufe um 258 Fälle oder 4,3 Prozent zu. Der Transaktionswert verringerte sich ebenfalls in absoluten Zahlen um 8,1 Prozent oder 56 Millionen Euro auf den genannten Wert. Deutlich gestiegen ist hingegen ist hingegen der durchschnittliche Verkaufspreis pro Quadratmeter. Er stieg binnen eines Jahres um 14.25 Euro oder 15,6 Prozent auf 105,86 Euro.
Dem Landestrend folgten auch die meisten NRW-Kommunen mit leichten Nuancen. Die Stadt Köln ist dabei nicht Spitzenreiter, obwohl die Stadt von ihrer Gesamtfläche her die mit Abstand größte Kommune des Landes ist. Im vergangenen Jahr verringerte sich die veräußerte Baulandfläche um fast zehn Prozent (- 9,6 Prozent) auf 72.500 Quadratmeter. Die Zahl der Verkaufsfälle stieg hingegen von 89 auf 91 an. Eine besondere Entwicklung beobachteten die Landesstatistiker in der ehemaligen Bundeshauptstadt Bonn. Hier stiegen alle Kennzahlen deutlich an. Bei der Zahl der Verkaufsfälle gab es einen Anstieg von 68 auf 114. Noch deutlicher war der Anstieg der verkauften Grundstücksfläche. Dieser Wert lag mit 102.900 Quadratmeter sogar um deutlich mehr als das Doppelte über dem Stand des vergangenen Jahres (43.500 Quadratmeter). Aufgrund der deutlich gestiegenen durchschnittlichen Grundstücksgröße verringerte sich in Bonn entgegen dem Landestrend der durchschnittliche Verkaufspreis hier um 3,7 Prozent auf 262,53 Euro (Vorjahr: 273,09 Euro). In Köln hingegen stieg der durchschnittliche Verkaufspreis von 234,78 auf 248,72 Euro oder 5,9 Prozent an.
Deutlich negativer fiel hingegen die Statistik für die Landeshauptstadt Düsseldorf aus. Hier reduzierten sich die Zahl der Verkaufsfälle (von 37 auf 16), die Summe der veräußerten Grundstücksfläche (von 118.900 auf 58.000 Quadratmeter), als auch die Grundstückspreise deutlich. Letzterer wert sank von 380 auf 202 Euro. Noch ärger traf es Duisburg. Hier brach der Markt für Grundstücksverkäufe nach Verkaufsfällen um rund 75, die der veräußerten Grundstücksfläche sogar um 83 Prozent ein. Allerdings stieg hier der durchschnittliche Verkaufspreis erhöhte sich von knapp 80 auf fast 127 Euro pro Quadratmeter.

























