24. 05. 2012
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NRW: Rückgang bei Verkäufen landwirtschaftlicher Flächen
Im vergangenen Jahr wurden in Nordrhein-Westfalen 3279 landwirtschaftlich genutzte Grundstücke mit einer Gesamtfläche von 5957 Hektar gehandelt. Das war nach Angaben des Statistischen Landesamtes IT.NRW 2,1 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Der gesamte Verkaufswert der gehandelten Grundstück lag demnach im Jahr 2010 bei 159 Millionen Euro. Der durchschnittliche Verkaufswert lag bei 28.081 Euro pro Hektar Land, also 2,81 Euro pro Quadratmeter. Die durchschnittliche Grundstücksgröße war im vergangenen Jahr sogar mit 4,7 Prozent noch etwas stärker zurückgegangen. Allerdings stieg der Verkaufswert aller Grundstücke um 1019 Euro je Hektar an. Das bedeutet ein Plus in Höhe von 3,8 Prozent.
Den teuersten Acker- und Weideboden gibt es im Regierungsbezirk Münster, hier lag der durchschnittliche Verkaufswert bei 36.707 Euro pro Hektar. Auch die Agrarflächen im Regierungsbezirk Düsseldorf waren mit 35.741 Euro pro Hektar deutlich mehr wert als der Landesdurchschnitt. Landwirtschaftliche Grundstücke im Regierungsbezirk Köln blieben mit 27.138 Euro pro Hektar etwas unter dem Landesdurchschnitt. Schlusslicht ist der Regierungsbezirk Detmold, der auf gerade einmal 20.898 Euro Pro Hektar Landwirtschaftsfläche kommt. Dafür allerdings stieg beispielsweise die Zahl der Verkaufsfälle im Regierungsbezirk Köln um 7,9 Prozent, in Arnsberg sogar um neun Prozent an. Im Regierungsbezirk Düsseldorf fiel diese Zahl um 23,2 Prozent, in Detmold um immerhin 10,8 Prozent. Bei dieser Statistik werden nur Grundstücksverkäufe berücksichtigt, die eine Mindestfläche von 1000 Quadratmetern aufweisen.

























