24. 05. 2012
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OGTS-Umbau soll bis Sommer weitgehend abgeschlossen sein
Von den
insgesamt 15 Bauprojekten sind derzeit alleine acht in der Bauphase.
Insgesamt wird die Stadt rund 24 Millionen Euro in den Lindenthaler
Schulbau investieren, rund die Hälfte in den Aus- und Umbau der
Grundschulen im Stadtbezirk. Der Bund und das Land NRW bezuschussen den
Schulbau mit einer Gesamtfördersumme von 6,1 Millionen Euro.
„Wir sind beim OGTS-Umbau auf der Schlussgeraden. Baulich werden wir
zwar nicht jedes Projekt termingerecht zum 1. August 2007 fertig
stellen können. Aber der Betrieb der OGTS soll zu diesem Zeitpunkt
flächendeckend eingeführt werden“, ergänzte Baudezernent Streitberger.
Beide Verantwortlichen wiesen darauf hin, dass die Bereitstellung von
17.450 Tagesbetreuungsangeboten in Köln bis Sommer 2007 eine gewaltige
Herausforderung war und ist. Aber von der baulichen Seite sei man gut
vorbereitet, versicherte Streitberger.
Auch die Gemeinschaftsgrundschule in Köln-Lövenich erhält derzeit einen
Erweiterungsbau. Mit knapp drei Millionen Euro befindet sich hier eines
der aufwändigsten Schulbauprojekte im Stadtbezirk. Die Nutzfläche im
Neubau wird bei rund 1300 Quadratmetern liegen, wie Edgar Krings vom
Aachener Architekturbüro abs Architekten erklärte. Gleich mehrfach
mussten die Planer ihre Entwürfe ändern, es änderte sich u.a. auch die
zu bebauende Fläche. Grund dafür war der Erhalt eines städtischen
Kinderspiel- und Bolzplatzes. So steht der zweigeschossige Zweckbau nun
als Einzelgebäude („Solitär“) und als Querriegel zur Anliegerstraße.
Der dahinter liegende Spiel- und Bolzplatz wird zwar weiterhin als Teil
des Grundschulgeländes betrachtet und entsprechend eingezäunt. Er wird
aber den Kindern des Viertels auch nach Schulschuss als öffentlich
zugängliche Fläche zur Verfügung stehen, wie es aus dem Eigenbetrieb
Gebäudewirtschaft hieß.
Damit die stadtentwicklerische Anpassung an die Umgebung noch
deutlicher zu machen, haben sich die Aachener Architekten zudem für ein
Satteldach entschieden. Der Neubau erfüllt dabei durch umfassende
Wärmedämm-Maßnahmen die strenge stadtinterne Energierichtlinie, die
rund 20 Prozent unter den Grenzwerten beim „Energiepass“ liegt. Damit
von außen sichtbar wird, dass dies ein Schulbau ist, haben die
Architekten bei ihrem Entwurf farbiger Fassadenelemente in Gelb-,
Orange- und Rottönen eingeplant. Die OGS-Einrichtung wie
Gemeinschaftsräume und Küche befinden sich im Erd-, vier zusätzliche
Klassenzimmer im Obergeschoss, wie Krings weiter erklärte.
Rummel bekräftigte dabei den Anspruch seines Hauses, beim Bau eine eher
qualitativ hochwertige Bauweise auszuwählen. „Möglicherweise hat uns
das in einigen Fällen ein wenig in die Bredouille gebracht. Aber auf
lange Sicht rechnet sich das“, so der Leiter Gebäudewirtschaft. In
Einzelfällen musste eine ursprüngliche Planung auch mal komplett
umgeschmissen werden, verriet Rummel. Auch beim Umfang der baulichen
Maßnahmen am Gesamtbestand städtischer Schulen habe sich kaum etwas
geändert. So sind trotz 70 Millionen Euro an zusätzlichen Mitteln für
den Ausbau OGS lediglich Bauprojekte in einer Größenordnung von rund
3,2 Millionen Euro aus der Prioritätenliste normaler Schulsanierungs-
und erweiterungsbauten nach hinten verschoben worden, wie Baudezernent
Streitberger betonte. Im Stadtbezirk stuft die Verwaltung derzeit zwei
Bauvorhaben als kritisch ein.
Kritische Bauvorhaben im Stadtbezirk Lindenthal
Der Erweiterungsbau der Grundschule Kirchweg in Köln-Junkersdorf. Hier
hat die Stadt zwischenzeitlich ein Mehrfamilienhaus samt Grundstück
erwerben müssen, um auch für Notfälle (z.B. durch Bauverzögerungen)
auffangen zu können, wie Rummel hervorhob. Auch die Arbeiten an den
Grundschulen Im Kamp (Köln-Widdersdorf), Wendelinstraße
(Köln-Müngersdorf) und Stenzelbergstraße (Köln-Klettenberg) befinden
sich derzeit noch in der Vorbereitungsphase, wobei zumindest im Fall
der Widdersdorfer Grundschule bereits deutliche Fortschritte sichtbar
sind. Noch in diesem Monat haben die Verantwortlichen zum Richtfest
geladen.
Zukünftig will die Stadt interessierte Eltern auf der städtischen
Internetseite über den Fortgang der weiteren Baumaßnahmen, aber auch
über mögliche Verzögerungen zeitnah informieren. Das
Informationsangebot finden Sie unter: www.stadt-koeln.de.

























