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24. 05. 2012
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OGTS-Umbau soll bis Sommer weitgehend abgeschlossen sein


18.03.2007 23:00 von:

Schlagwörter: Köln,Sonderprogramm,Offener Ganztag,Engelbert Rummel,Bernd Streitberger,Vorstell

Von den insgesamt 15 Bauprojekten sind derzeit alleine acht in der Bauphase. Insgesamt wird die Stadt rund 24 Millionen Euro in den Lindenthaler Schulbau investieren, rund die Hälfte in den Aus- und Umbau der Grundschulen im Stadtbezirk. Der Bund und das Land NRW bezuschussen den Schulbau mit einer Gesamtfördersumme von 6,1 Millionen Euro.

„Wir sind beim OGTS-Umbau auf der Schlussgeraden. Baulich werden wir zwar nicht jedes Projekt termingerecht zum 1. August 2007 fertig stellen können. Aber der Betrieb der OGTS soll zu diesem Zeitpunkt flächendeckend eingeführt werden“, ergänzte Baudezernent Streitberger. Beide Verantwortlichen wiesen darauf hin, dass die Bereitstellung von 17.450 Tagesbetreuungsangeboten in Köln bis Sommer 2007 eine gewaltige Herausforderung war und ist. Aber von der baulichen Seite sei man gut vorbereitet, versicherte Streitberger.

Auch die Gemeinschaftsgrundschule in Köln-Lövenich erhält derzeit einen Erweiterungsbau. Mit knapp drei Millionen Euro befindet sich hier eines der aufwändigsten Schulbauprojekte im Stadtbezirk. Die Nutzfläche im Neubau wird bei rund 1300 Quadratmetern liegen, wie Edgar Krings vom Aachener Architekturbüro abs Architekten erklärte. Gleich mehrfach mussten die Planer ihre Entwürfe ändern, es änderte sich u.a. auch die zu bebauende Fläche. Grund dafür war der Erhalt eines städtischen Kinderspiel- und Bolzplatzes. So steht der zweigeschossige Zweckbau nun als Einzelgebäude („Solitär“) und als Querriegel zur Anliegerstraße. Der dahinter liegende Spiel- und Bolzplatz wird zwar weiterhin als Teil des Grundschulgeländes betrachtet und entsprechend eingezäunt. Er wird aber den Kindern des Viertels auch nach Schulschuss als öffentlich zugängliche Fläche zur Verfügung stehen, wie es aus dem Eigenbetrieb Gebäudewirtschaft hieß.

Damit die stadtentwicklerische Anpassung an die Umgebung noch deutlicher zu machen, haben sich die Aachener Architekten zudem für ein Satteldach entschieden. Der Neubau erfüllt dabei durch umfassende Wärmedämm-Maßnahmen die strenge stadtinterne Energierichtlinie, die rund 20 Prozent unter den Grenzwerten beim „Energiepass“ liegt. Damit von außen sichtbar wird, dass dies ein Schulbau ist, haben die Architekten bei ihrem Entwurf farbiger Fassadenelemente in Gelb-, Orange- und Rottönen eingeplant. Die OGS-Einrichtung wie Gemeinschaftsräume und Küche befinden sich im Erd-, vier zusätzliche Klassenzimmer im Obergeschoss, wie Krings weiter erklärte.

Rummel bekräftigte dabei den Anspruch seines Hauses, beim Bau eine eher qualitativ hochwertige Bauweise auszuwählen. „Möglicherweise hat uns das in einigen Fällen ein wenig in die Bredouille gebracht. Aber auf lange Sicht rechnet sich das“, so der Leiter Gebäudewirtschaft. In Einzelfällen musste eine ursprüngliche Planung auch mal komplett umgeschmissen werden, verriet Rummel. Auch beim Umfang der baulichen Maßnahmen am Gesamtbestand städtischer Schulen habe sich kaum etwas geändert. So sind trotz 70 Millionen Euro an zusätzlichen Mitteln für den Ausbau OGS lediglich Bauprojekte in einer Größenordnung von rund 3,2 Millionen Euro aus der Prioritätenliste normaler Schulsanierungs- und erweiterungsbauten nach hinten verschoben worden, wie Baudezernent Streitberger betonte. Im Stadtbezirk stuft die Verwaltung derzeit zwei Bauvorhaben als kritisch ein.

Kritische Bauvorhaben im Stadtbezirk Lindenthal
   
Der Erweiterungsbau der Grundschule Kirchweg in Köln-Junkersdorf. Hier hat die Stadt zwischenzeitlich ein Mehrfamilienhaus samt Grundstück erwerben müssen, um auch für Notfälle (z.B. durch Bauverzögerungen) auffangen zu können, wie Rummel hervorhob. Auch die Arbeiten an den Grundschulen Im Kamp (Köln-Widdersdorf), Wendelinstraße (Köln-Müngersdorf) und Stenzelbergstraße (Köln-Klettenberg) befinden sich derzeit noch in der Vorbereitungsphase, wobei zumindest im Fall der Widdersdorfer Grundschule bereits deutliche Fortschritte sichtbar sind. Noch in diesem Monat haben die Verantwortlichen zum Richtfest geladen.                      

Zukünftig will die Stadt interessierte Eltern auf der städtischen Internetseite über den Fortgang der weiteren Baumaßnahmen, aber auch über mögliche Verzögerungen zeitnah informieren. Das Informationsangebot finden Sie unter: www.stadt-koeln.de.







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