24. 05. 2012
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Preisgericht für Wettbewerb Kölner Opernquartier tagt Ende Juni
Die Stadtverwaltung hat Ende vergangene Woche in einer Pressemeldung
auf den laufenden Wettbewerb sowie die eigens dafür freigeschaltete
Internetseite: www.neubau-buehnen-koeln.de hingewiesen. Die
wurde nun vom beauftragten Planungsbüro Fiebig Schönwalder Zimmer
Architektur + Stadtplanung Berlin/Düsseldorf überarbeitet und dabei um
die teilnehmenden Architekturbüros ergänzt. Nachdem der Wettbewerb
bereits im Dezember vergangenen Jahres durch die Mitteilung im
EU-Amtsblatt bekannt gegeben wurde, hatte die auslobende
Gebäudewirtschaft der Stadt Köln Ende Februar dieses Jahres die
Ausschreibungsunterlagen versandt. Neben zehn bereits gesetzten
Teilnehmern kamen nach den Standards des europaweiten
Bewerbungsverfahrens weitere 22 hinzu. Das Preisgericht wird auf seiner
Sitzung am 26. und 27. Juni über die eingereichten Entwürfe
entscheiden, hieß es dazu weiter.
Die Umgestaltung von Oper und Schauspiel an der Kölner Nord-Süd-Fahrt
gehört zu den größten Bauvorhaben in der Kölner Innenstadt Das zeigt
schon die Liste der am Bauvorhaben beteiligten Dienststellen der Stadt
Köln. So sind neben dem Eigenbetrieb Bühnen der Stadt Köln auch die
Dezernate für Kunst und Kultur sowie Stadtentwicklung, Planen und Bauen
beteiligt. In einer gemeinschaftlichen Aktion haben sie den
architektonischen Realisierungswettbewerb für die Sanierung der
Opernhauses sowie den Neubau des Schauspielhauses und der
Produktionsstätten am Offenbachplatz ausgelobt. Mit der
Gesamtkoordination des Wettbewerbsverfahrens haben die Bühnen die
Gebäudewirtschaft der Stadt Köln beauftragt.
Zu den Projektvorgaben gehört unter anderem eine umfangreiche Sanierung
des zwischen 1954 und 1962 errichteten Opernhauses auf dem
Offenbachplatz. Dies betrifft die bauliche Substanz ebenso wie die
haus-, betriebs- und sicherheitstechnischen Anlagen. Mit der
Generalsanierung können zugleich betriebliche Abläufe optimiert,
derzeit ausgelagerte Bereiche wie beispielsweise das
Gürzenich-Orchester vollständig reintegriert und für das Erfolgsmodell
Kinderoper ein angemessener Ersatzstandort geschaffen werden. Auch das
Raumangebot ist heutigen Anforderungen anzupassen. Dies erfordert unter
anderem eine Neukonzeption der für das Ballett dringend benötigten
Trainings- und Probenräume. Im Zuge der Planungen sollen das zusammen
mit dem Opernhaus errichtete Schauspielhaus sowie der
Gastronomiepavillon abgerissen werden. Für das Schauspiel soll ein
Neubau mit angepasster Zuschauerkapazität und zusätzlicher Studiobühne
errichtet werden. Bei der Neubebauung ist ebenso ein angemessener
Ersatz für das Operncafe zu berücksichtigen. Zugleich sollen die für
den Spielbetrieb erforderlichen produzierenden Gewerke, die bisher in
vielen Stellen im Stadtgebiet untergebracht sind, in einem
Produktionszentrum am Offenbachplatz konzentriert untergebracht werden.
Ziel des Wettbewerbes ist nach Angaben der Stadtverwaltung ein
Vorentwurf, der die Anforderungen an das Projekt am besten erfüllt.
Anschließend soll dann ein Architektenbüro mit den Detailplanungen
beauftragt werden.

























