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24. 05. 2012
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Preisgericht für Wettbewerb Kölner Opernquartier tagt Ende Juni


27.04.2008 22:00 von:

Schlagwörter: Köln,Opernquartier,Wettbewerb,Preisgericht,Tagung,Architekturwettbewerb,Stadtver

Die Stadtverwaltung hat Ende vergangene Woche in einer Pressemeldung auf den laufenden Wettbewerb sowie die eigens dafür freigeschaltete Internetseite: www.neubau-buehnen-koeln.de hingewiesen. Die wurde nun vom beauftragten Planungsbüro Fiebig Schönwalder Zimmer Architektur + Stadtplanung Berlin/Düsseldorf überarbeitet und dabei um die teilnehmenden Architekturbüros ergänzt. Nachdem der Wettbewerb bereits im Dezember vergangenen Jahres durch die Mitteilung im EU-Amtsblatt bekannt gegeben wurde, hatte die auslobende Gebäudewirtschaft der Stadt Köln Ende Februar dieses Jahres die Ausschreibungsunterlagen versandt. Neben zehn bereits gesetzten Teilnehmern kamen nach den Standards des europaweiten Bewerbungsverfahrens weitere 22 hinzu. Das Preisgericht wird auf seiner Sitzung am 26. und 27. Juni über die eingereichten Entwürfe entscheiden, hieß es dazu weiter.

Die Umgestaltung von Oper und Schauspiel an der Kölner Nord-Süd-Fahrt gehört zu den größten Bauvorhaben in der Kölner Innenstadt Das zeigt schon die Liste der am Bauvorhaben beteiligten Dienststellen der Stadt Köln. So sind neben dem Eigenbetrieb Bühnen der Stadt Köln auch die Dezernate für Kunst und Kultur sowie Stadtentwicklung, Planen und Bauen beteiligt. In einer gemeinschaftlichen Aktion haben sie den architektonischen Realisierungswettbewerb für die Sanierung der Opernhauses sowie den Neubau des Schauspielhauses und der Produktionsstätten am Offenbachplatz ausgelobt. Mit der Gesamtkoordination des Wettbewerbsverfahrens haben die Bühnen die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln beauftragt.

Zu den Projektvorgaben gehört unter anderem eine umfangreiche Sanierung des zwischen 1954 und 1962 errichteten Opernhauses auf dem Offenbachplatz. Dies betrifft die bauliche Substanz ebenso wie die haus-, betriebs- und sicherheitstechnischen Anlagen. Mit der Generalsanierung können zugleich betriebliche Abläufe optimiert, derzeit ausgelagerte Bereiche wie beispielsweise das Gürzenich-Orchester vollständig reintegriert und für das Erfolgsmodell Kinderoper ein angemessener Ersatzstandort geschaffen werden. Auch das Raumangebot ist heutigen Anforderungen anzupassen. Dies erfordert unter anderem eine Neukonzeption der für das Ballett dringend benötigten Trainings- und Probenräume. Im Zuge der Planungen sollen das zusammen mit dem Opernhaus errichtete Schauspielhaus sowie der Gastronomiepavillon abgerissen werden. Für das Schauspiel soll ein Neubau mit angepasster Zuschauerkapazität und zusätzlicher Studiobühne errichtet werden. Bei der Neubebauung ist ebenso ein angemessener Ersatz für das Operncafe zu berücksichtigen. Zugleich sollen die für den Spielbetrieb erforderlichen produzierenden Gewerke, die bisher in vielen Stellen im Stadtgebiet untergebracht sind, in einem Produktionszentrum am Offenbachplatz konzentriert untergebracht werden.

Ziel des Wettbewerbes ist nach Angaben der Stadtverwaltung ein Vorentwurf, der die Anforderungen an das Projekt am besten erfüllt. Anschließend soll dann ein Architektenbüro mit den Detailplanungen beauftragt werden.








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