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24. 05. 2012
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Richtfest für Schulneubau in Köln-Widdersdorf


25.03.2007 22:00 von:

Schlagwörter: Köln,Köln-Widdersdorf,Richtfest,Schulbau,Schulneubau,Josef Müller,Engelbert Rumm

Kölns erster Bürgermeister Josef Müller (CDU) und der Chef des Eigenbetriebs Gebäudewirtschaft Engelbert Rummel begingen feierten zusammen mit den Baubeteiligten und einer Grundschulklasse den Projektfortschritt. Rund 6,6 Millionen Euro wird der zweigeschossige Schulneubau im Kölner Westen kosten. 320.000 Euro werden vom Land Nordrhein-Westfalen im Rahmen der Förderung der Offenen Ganztagsschule getragen. Der zweigeschossige Schulneubau soll zu Beginn des neuen Schuljahres im Juli bezugsfertig werden.

Erst im November vergangenen Jahres begannen die Bauarbeiten beginnen, nachdem sich der Investor des angrenzenden Neubaugebiets Widdersdorf-Süd als Investor zurückgezogen. Die Firme Amand, Investor und Entwickler des Neubauprojekts „Widdersdorf-Süd“, hat jedoch bei dem Schulneubau die Aufgabe des Projektsteuerers übernommen, Bauherr und Projektverantwortlich ist jedoch der Eigenbetrieb Gebäudewirtschaft, späterer Nutzer wird das Schulverwaltungsamt der Stadt Köln. Die Bruttogeschossfläche des Neubaus beträgt 3.211 Quadratmeter zuzüglich einer Turnhalle von 1205 Quadratmetern. Darin befinden sich insgesamt acht Klassenräume, je zwei Mehrzweck- und Lagerräume. Für den Betrieb der Offenen Ganztagsschule entstehen vor Ort neben einer Küche auch drei Gemeinschaftsräume, in denen die Kinder auch nach Unterrichtsschluss ausreichend betreut werden sollen. Das in Widdersdorf ansässige Architekturbüro I.DE.O.S. erhielt den Zuschlag für seinen Entwurf, die Haustechnik wird von dem ebenfalls in Köln ansässigen Brandi IGH Ingenieure geplant.      

Neue Schule für Neubaugebiet


Im Süden des Kölner Stadtteils Widdersdorf entsteht derzeit mit dem Projekt Widdersdorf-Süd eines der größten Bauprojekte der vergangenen Jahre in der Domstadt. Dies macht aus Sicht der Kommune auch eine Ausweitung der kommunalen Infrastruktur notwendig. Dazu gehören neben der städtischen Grundschule auch eine internationale Friedensschule, zwei Kindergärten sowie ein Sportpark und Einkaufsmöglichkeiten. Der Schulneubau grenzt dabei unmittelbar an den Sportpark und verfügt zugleich über eine so genannte integrierte Sportanlage. Vorerst soll die Schule zweizügig werden, rund 200 Kinder werden so ihre ersten vier Schuljahre verbringen.
           
So soll das zentrale Forum des neuen Gebäudes aussehen. Quelle: Gebäudewirtschaft Köln        
In einem weiteren Bauabschnitt kann der Schulbau auf drei Züge (oder weitere rund 100 Kinder) ausgebaut werden, versichert der Bauherr. In Sachen Umweltfreundlichkeit will die Stadt mit dem Schulneubau neue Wege beschreiten. So soll zur Abdeckung des Energiebedarfs auch Erdwärmetechnologien zum Einsatz kommen. Erdwärme soll in Widdersdorf bei der Warmwassergewinnung sowie zur Beheizung der Räume genutzt werden. Und schließlich will man damit auch das Umweltbewusstsein der Sechs- bis Zehnjährigen zu schärfen, wie die Verantwortlichen abschließend erläuterten.

Weitere Informationen zum Neubauprojekt „Widdersdorf-Süd“ finden Sie im Internet unter:
www.prima-colonia.de/index.php







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