24. 05. 2012
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Richtfest für Schulneubau in Köln-Widdersdorf
Kölns erster Bürgermeister Josef Müller (CDU) und der Chef des
Eigenbetriebs Gebäudewirtschaft Engelbert Rummel begingen feierten
zusammen mit den Baubeteiligten und einer Grundschulklasse den
Projektfortschritt. Rund 6,6 Millionen Euro wird der zweigeschossige
Schulneubau im Kölner Westen kosten. 320.000 Euro werden vom Land
Nordrhein-Westfalen im Rahmen der Förderung der Offenen Ganztagsschule
getragen. Der zweigeschossige Schulneubau soll zu Beginn des neuen
Schuljahres im Juli bezugsfertig werden.
Erst im November vergangenen Jahres begannen die Bauarbeiten beginnen,
nachdem sich der Investor des angrenzenden Neubaugebiets
Widdersdorf-Süd als Investor zurückgezogen. Die Firme Amand, Investor
und Entwickler des Neubauprojekts „Widdersdorf-Süd“, hat jedoch bei dem
Schulneubau die Aufgabe des Projektsteuerers übernommen, Bauherr und
Projektverantwortlich ist jedoch der Eigenbetrieb Gebäudewirtschaft,
späterer Nutzer wird das Schulverwaltungsamt der Stadt Köln. Die
Bruttogeschossfläche des Neubaus beträgt 3.211 Quadratmeter zuzüglich
einer Turnhalle von 1205 Quadratmetern. Darin befinden sich insgesamt
acht Klassenräume, je zwei Mehrzweck- und Lagerräume. Für den Betrieb
der Offenen Ganztagsschule entstehen vor Ort neben einer Küche auch
drei Gemeinschaftsräume, in denen die Kinder auch nach
Unterrichtsschluss ausreichend betreut werden sollen. Das in
Widdersdorf ansässige Architekturbüro I.DE.O.S. erhielt den Zuschlag
für seinen Entwurf, die Haustechnik wird von dem ebenfalls in Köln
ansässigen Brandi IGH Ingenieure geplant.
Neue Schule für Neubaugebiet
Im Süden des Kölner Stadtteils Widdersdorf entsteht derzeit mit dem
Projekt Widdersdorf-Süd eines der größten Bauprojekte der vergangenen
Jahre in der Domstadt. Dies macht aus Sicht der Kommune auch eine
Ausweitung der kommunalen Infrastruktur notwendig. Dazu gehören neben
der städtischen Grundschule auch eine internationale Friedensschule,
zwei Kindergärten sowie ein Sportpark und Einkaufsmöglichkeiten. Der
Schulneubau grenzt dabei unmittelbar an den Sportpark und verfügt
zugleich über eine so genannte integrierte Sportanlage. Vorerst soll
die Schule zweizügig werden, rund 200 Kinder werden so ihre ersten vier
Schuljahre verbringen.
So soll das zentrale Forum des neuen Gebäudes aussehen. Quelle: Gebäudewirtschaft Köln
In einem weiteren Bauabschnitt kann der Schulbau auf drei Züge (oder
weitere rund 100 Kinder) ausgebaut werden, versichert der Bauherr. In
Sachen Umweltfreundlichkeit will die Stadt mit dem Schulneubau neue
Wege beschreiten. So soll zur Abdeckung des Energiebedarfs auch
Erdwärmetechnologien zum Einsatz kommen. Erdwärme soll in Widdersdorf
bei der Warmwassergewinnung sowie zur Beheizung der Räume genutzt
werden. Und schließlich will man damit auch das Umweltbewusstsein der
Sechs- bis Zehnjährigen zu schärfen, wie die Verantwortlichen
abschließend erläuterten.
Weitere Informationen zum Neubauprojekt „Widdersdorf-Süd“ finden Sie im Internet unter:
www.prima-colonia.de/index.php

























