24. 05. 2012
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Vermarktung des Deutzer Feldes schreitet weiter voran
Im rechtsrheinischen Köln geht die Vermarktung ehemals industriell genutzter Grundstücke weiter voran. Wie die Hochtief-Tochtergesellschaft aurelis Real Estate GmbH zur Wochenmitte bekannt gab, soll bereits in Kürze mit den Bauarbeiten begonnen werden. Nach Angaben des Projektentwicklers soll auf dem rund 4400 Quadratmeter großen Grundstück ein Bürogebäude mit einer Bruttogeschossfläche von rund 10.500 Quadratmetern entstehen. Neben der Büronutzung sollen sich auch Gastronomiebetriebe in dem neuen Objekt ansiedeln. Außerdem wird der Neubau mit einer Tiefgarage für insgesamt 200 Pkw ausgestattet. "Aufgrund der exponierten Lage des Baufeldes wird das geplante Eckgebäude weithin sichtbar und sehr gut erreichbar sein", erklärte Patrick Huber-Flotho, Geschäftsführer des Projektentwicklers und neuen Eigentümers, der AIG/Lincoln Germany.
Bereits Ende 2011 soll der Neubau fertig gestellt und bezugsfertig sein. Die Entwürfe für da Eckgebäude stammen aus der Feder des Kölner Architektenbüros Astoc. Die hatten ersten vor wenigen Wochen von sich reden gemacht, als sie den Entwurfswettbewerb für das geplante Gürzenich-Quartier gewinnen konnten. Als Berater für das Projekt fungierte die Immobilienexperten Isabel Schreyger und Kollegen der renommierten Anwaltssozietät CMS Hasche Sigle. Der Projektentwickler ist vorwiegend mit der Realisierung von gewerblichen Projekten betraut. Die AIG/Lincoln-Gruppe hat rund 240 Beschäftigte in neun europäischen Ländern und ist seit 1997 in Europa aktiv. Die ehemalige Bahntochter aurelis Real Estate ist heute ein Gemeinschaftsunternehmen der Essener Hochtief AG und der Redwood Grove International. Erst vor wenigen Tagen gab der Bestandshalter den Verkauf eines weiteren rund 4000 Quadratmeter großen Grundstücks bekannt. Hier will der US-amerikanische Systemgastronom McDonalds eine neue Filiale errichten. Insgesamt besitzt aurelis auf dem Deutzer Feld noch eine Reserve von rund 85.500 Quadratmetern. Diese Flächen sind für gewerbliche Nutzungen wie Büro, Dienstleistung oder ergänzende Nutzungen vorgesehen, hieß es dazu abschließend.

























