24. 05. 2012
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Weniger Parkplätze und mehr Bäume rund um Oper und Schauspiel
(ehu) "Wir sind die Betroffenen und wollen mitwirken. Da hätte es sich gehört, uns einzuladen, auch wenn wir kein Stimmrecht haben." Andreas Hupke, Bezirksbürgermeister in der Innenstadt, ist sichtlich verärgert, dass er nicht zum Ortstermin mit dem Rats-Unterausschuss "Opernquartier" eingeladen wurde. Entsprechende Proteste der Kulturpolitiker hatten am Dienstag Erfolg. Stadtentwicklungsdezernent Bernd Streitberger wird die Bezirksvertretung 1 künftig ebenso einladen wie den Kunst- und den Gestaltungsbeirat.
Diskutiert wurde die modifizierte Umgestaltung des Offenbachplatzes und der den Oper-Schauspiel-Komplex umgebenden Straßen. Erste Entwürfe waren schon im Juli vorgestellt worden. Danach soll eine 20 Meter lange, 2,70 Meter breite und 1,35 Meter hohe Mauer, die auch als Sitzbank dienen kann soll, den Offenbachplatz von der Nord-Süd-Fahrt trenne. Die Bäume auf deren Mittelstreifen werden gefällt, um einen freien Blick auf die Oper zu gewähren.
Unterm Strich sollen in Zuunft mehr Bäume rund um die Oper stehen als bisher
Entfernt werden auch die Bäume auf dem Kleinen Offenbachplatz vor dem Schauspiel sowie die auf der Schauspiel-Seite der Brüderstraße. Dafür gibt es Neupflanzungen auf den jeweils der Oper gegenüberliegenden Seiten von Glocken- und Krebsgasse. "Unterm Strich eine positive Baumbilanz", versicherte Reinhard Beuth, Leiter Öffentlichkeitsarbeit Sanierung.
Wegfallen werden dafür über 60 Parkplätze von bislang 104 rings um Oper und Schauspiel. Stattdessen wird es mehr Platz für die Fußgänger geben. Sitzbänke werden aufgestellt. Die Radfahrer können sich über 200 neue Abstellplätze freuen.
Bezirksbürgermeister Andreas Hupke freut sich auf die Umgestaltung
Strittig waren vor allem die Sitzbank auf dem Großen Offenbachplatz sowie eine ebenfalls für den Kleinen Offenbachplatz geplante. Unklarheit herrscht auch noch über die Beleuchtung sowie die Werbemöglichkeiten für die beiden Häuser. Große Skepsis gab es gegenüber den 60 Stühlen, die die Architekten auf dem großen Platz verteilen wollen. Geprüft werden soll der Vorschlag, Vostells Plastik "Ruhender Verkehr" vom Hohenzollernring auf die Mitte der Nord-Süd-Fahrt zu versetzen.
Mt heftigen Diskussionen wird beim Wegfall der Parkplätze sowie dem Fällen der Bäume gerechnet. Bezirksbürgermeister Hupke begrüßt die Pläne für das Opernquartier: "Die Umgestaltung ist eine große Herausforderung. Was man dort beabsichtigt, ist ein qualitativer Sprung." Und die benachbarten Parkhäuser seien groß genug.

























