24. 05. 2012
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Deutsche Reit AG ist erfolgreichste Immobilien-Aktiengesellschaft des Jahres 2007
Auf Jahressicht konnte der Kölner Bestandshalter seinen Börsenwert
nahezu verdoppeln. Gegenüber den Aktienkursen zu Beginn des Jahres 2007
erzielte das Papier der Immobiliengesellschaft einen Kurszuwachs von 92
Prozent. Nur wenige Immobilienaktiengesellschaften haben in den
zurückliegenden zwölf Monaten überhaupt Kursgewinne erzielt. Darunter
sind noch die IMW Immobilien AG oder die Münchener GWBAG Bayern oder
die GBH Heidenheim sowie die IFM Immobilien.
Die Großen der Branche, wie z.B. eine Patrizia Immobilien AG, CRE oder
GAGFAH mussten hingegen zum Teil massive Kursverluste hinnehmen. Im
Schnitt verloren deutsche Immobilienpapiere ein Fünftel bis ein Viertel
ihres Wertes. Besonders die seit dem vergangenen Jahr börsennotierte
Patrizia Immobilien AG musste dabei kräftig Federn lassen. Ihr Kurs
sank auf rund ein Viertel des Ausgabekurses. Branchenkenner hoffen,
dass das Katastrophenjahr 2007 ein Ausrutscher blieb und die
Performance der Papier in diesem Jahr wieder positiver wird. Hauptgrund
für die miserable Entwicklung von Immobilienaktiengesellschaften ist
nach Ansicht von Experten die Immobilienkrise in den USA. Obwohl die
meisten deutschen Papiere nicht oder nur geringfügig von der dortigen
Krise betroffen waren, quittierten die Anleger die Meldungen aus den
USA mit einem Deinvestment bei Immobilienaktien.

























