24. 05. 2012
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Eiskalt dank Sonnenenergie
(ehu) Ein ergiebiges Ziel hat sich der Rheinenergie-Konzern mit seinem Programm "Energie & Klima" gesteckt: Bis 2012 will er 25 Millionen Euro in Energieeffizienz und Klimaschutz investieren. Jährlich sollen so 150.000 Tonnen des gefährlichen Treibhausgases Kohlendioxid eingespart werden. Ein Puzzlesteinchen auf dem Weg dorthin wurde jetzt auf dem Dach des neuen Eis- und Schwimmstadions an der Lentstraße installiert: Eine Solaranlage zur Stromgewinnung.
135.000 Euro kostet diese Photovoltaikanlage. Auf 407 Quadratmetern werden 244 Solarmodule jährlich bis zu 50.000 Kilowattstunden Strom produzieren – so viel, wie etwa 20 Vier-Personen-Haushalte im Schnitt verbrauchen. CO2-Ersparnis: 25 Tonnen.
Die Nutzung der "E-Bike-Tankstelle" soll kostenlos sein
Der Strom wird nicht nur für den Betrieb des Stadions genutzt, insbesondere für die energieintensive Eiskühlung. Die "Restmenge" speist auch eine E-Bike-Ladestation vor dem Stadion. 25 Anschlüsse zur Akku-Aufladung sollen dort kostenlos zur Verfügung stehen. Würde die gesamte Stromproduktion dorthin geleitet, reichte das für rund fünf Millionen Fahrradkilometer, rechnet Uwe Schöneberg vor, Vertriebsvorstand der Rheinenergie.
Die Solaranlage ist nicht die einzige zukunftsweisende Maßnahme. Gleichzeitig baute Rheinenergie für den Betreiber, die Kölnbäder GmbH, eine "hocheffiziente Wärme- und Kältetechnik" ein, mit der weitere 550 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden können. Die Europäische Kommission habe das Konzept bereits in ihr "Green Building Programm" aufgenommen, so Schöneberg.
Ende September wird das Stadionan der Lentstraße wieder eröffnet
Nach fast vier Jahren Bauzeit ist die Eröffnung des traditionsreichen Eis- und Schwimmstadions nicht mehr fern. Am 29. September soll es so weit sein. Den "Wintersportlern" bietet es auch im Sommer eine 30 mal 60 Meter große Eisfläche und eine Rundbahn in der ersten Etage an: 260 Meter lang und acht Meter breit. "Das ist einmalig in Deutschland", strahlt Frank Peters, stellvertretender Abteilungsleiter Gebäudemanagement der Kölnbäder. Die Wassersportler können sich "in einer Badelandschaft mit Sport-, Lehr- und Warmbecken" austoben, Kinder in einem Plantschbecken. Eine Sauna soll später folgen.

























