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24. 05. 2012
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GAG Immobilien AG mit Geschäftsjahr 2007 zufrieden


08.05.2008 22:00 von:


Im Vorjahr waren es noch rund 30 Millionen Euro weniger, wie die beiden Vorstände des Konzerns am Donnerstag auf ihrer Bilanzpressekonferenz bekannt gaben. Auch die anderen Geschäftszahlen, die das stadteigene Unternehmen dabei präsentierte, können sich sehen lassen. So legte die Gesellschaft beim Umsatz um 5,45 Prozent oder 13,9 Millionen Euro auf 268,7 Millionen Euro zu. Der Konzernüberschuss lag bei 11,48 Millionen Euro, der Bilanzgewinn bei 9,25 Millionen Euro. Gestiegen ist auch das Konzernergebnis vor Ertragssteuern und zwar deutlich von 20 auf 26,5 Millionen Euro. Allerdings führte die Ertragssteuern (17,918 Millionen Euro) sowie der Abzug latenter Steuern (23,788 Millionen Euro) zu einem ausgewiesenen Jahresfehlbetrag in Höhe von 15,2 Millionen Euro, wie das Management erklärte.

Vorstand will an Investitionskurs festhalten

Trotz des negativen Ergebnisses im GAG-Konzern hält der Vorstand an der Fortsetzung seiner bestehenden Investitionsstrategie fest. „Würde die GAG wie andere rein am Kapitalmarkt orientierte Wohnungsunternehmen agieren und die Aufwendungen für Instandhaltung auf deren Niveau zurückfahren, würde die GAG rund 50 Millionen Euro pro Jahr als Ergebnis einfahren“, erläuterte GAG-Vorstand Günter Ott. Das aber verbiete sich zu Gunsten einer „nachhaltigen Wertsteigerung“, wie der Immobilienmanager ergänzte. Neben den notwendigen Reparaturen am Bestand hat die GAG dabei einige Großprojekte in der Pipeline. Dazu gehören das Projekt „Neue Mitte Müngersdorf“ am Dansweiler Weg. Hier werden 170 öffentlich geförderte Wohnungen sowie weitere 40 Eigentumswohnungen und 21 Einfamilienhäuser nach dem so genannten „Null-Emissionshaus“-Standard entstehen. 34 Millionen Euro sind dafür veranschlagt. Größtes Einzelprojekt ist aber das so genannte „Vingst-Veedel“ mit einem Gesamtrahmen von 206 Millionen Euro. Insgesamt 1120 Wohnungen werden hier bis 2010 auf den neuesten Stand modernisiert, weitere 941 öffentlich geförderte Wohneinheiten werden noch neu hinzukommen. Weitere Großprojekte des Konzern liegen in den Stadtteilen Ostheim („Häuser mit Knick“ – 60,1 Millionen Euro), Buchforst („Blauer Hof“ – 22 Millionen Euro) sowie das derzeit größte Erdwärmeprojekt in Köln-Niehl mit einem Gesamtvolumen von knapp über 70 Millionen Euro.

Das Gesamtvolumen der derzeit in der Pipeline befindlichen Projekte des Konzerns beläuft sich demnach auf rund 466 Millionen Euro, wie der GAG-Vorstand vorrechnet. Neben der Versorgung der Kölner Bevölkerung mit bezahlbarem Wohnraum kommt das hohe Investitionsniveau auch dem Handwerk der Region zugute. GAG-Finanzvorstand Günter Eichner rechnet damit, dass das hohe Investitionsniveau in den kommenden Jahr allmählich zurückgefahren werden kann. Schon 2008 erwarte man ein planmäßig positives Ergebnis.

Aufgrund der positiven Gesamtentwicklung (und trotz des Jahresfehlbetrags) schlägt das Management eine Dividende in Höhe von 0,50 Euro pro Aktie vor. Damit ist das Dividendenniveau bereits seit sechs Jahren gleichbleibend, wie es dazu abschließend hieß. Der Wohnungsbestand des größten Kölner Wohnungsunternehmens belief sich zum Jahreswechsel auf 40.972 Wohneinheiten, 110 weniger als im Vorjahr. Allerdings blieb die Gesamtwohnfläche mit 2,75 Millionen Quadratmetern konstant. Aufgrund der hohen Investitionstätigkeit stieg die Leerstandsquote im vergangenen Jahr deutlich auf 5,64 Prozent an. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 2030 (303 weniger als in 2006) fertig gestellt. Im kommenden Jahr will das Unternehmen seine Investitionen auf 143 Millionen Euro zurückfahren. Die GAG beschäftigte zum Jahresende 2007 408 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.







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