24. 05. 2012
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GAG Immobilien AG: Umsatz gestiegen, Jahresüberschuss gesunken
Zum vierten Mal in Folge konnte das Ergebnis der Gesellschaft
gesteigert werden, wenn auch nur geringfügig. Bei einem Konzernumsatz
von 268,2 Millionen Euro, ein leichter Rückgang um 0,4 Prozent, erzielte das
Unternehmen einen Bilanzgewinn in Höhe von 80,2 Millionen Euro. Der
Jahresüberschuss ging jedoch wegen deutlich gestiegener Kosten für die
Instandhaltung des Wohnungsbestandes um mehr als ein Viertel auf 31,7
Millionen Euro (Vorjahr: 42,6 Millionen Euro) zurück. Für
Instandhaltungen gab der GAG-Konzern im vergangenen Geschäftsjahr rund
14 Millionen Euro aus (Vorjahr: vier Millionen Euro). Mit einem
Gesamtverkehrswert von 2,43 Milliarden Euro und einem Buchwert aller
Immobilien von 1,68 Milliarden Euro zählt die Gesellschaft zu den
größten Wohnungsunternehmen in Deutschland.
Basis für das nach Ansicht des Managements gute Geschäftsjahr war das
Ergebnis in der Muttergesellschaft GAG. Der Jahresüberschuss hier
betrug 36,1 Millionen Euro, von denen rund die Hälfte in die
Gewinnrücklagen eingestellt wurde. Ziel dieser Maßnahme ist die
finanzielle Stärkung des Konzerns für zukünftige Baumaßnahmen.
Allerdings räumt das Management ein, dass der Erwerb geeigneter
Liegenschaften immer schwieriger werde. Mit dem Kauf eines
Baugrundstücks an der Amsterdamer Straße im Kölner Norden gelang im
vergangenen Jahr die größte Einzelakquise, erklärte der
GAG-Vorstandssprecher Burkhard von der Mühlen.
Der Konzern bewirtschaftet derzeit insgesamt rund 44.000 Wohneinheiten,
von denen 41.240 in Besitz der GAG Immobilien AG sind. Die Umsatzerlöse
aus den Sollmieten belief sich 2005 auf 163,4 Millionen Euro, eine
Steigerung von 2,3 Prozent oder 3,7 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr.
Leicht gestiegen ist hingegen auch die Mietausfallquote. Sie lag 2005
bei durchschnittlich 5,78 nach 5,64 Prozent im Vorjahr. Das 2003
eingeführte Programm „Mieter werden Eigentümer“ wurde auch im
vergangenen Jahr weiter fortgeführt. „Eine Erfolgsstory“, wie
GAG-Vorstand Günter Ott hervorhob. Von den insgesamt 2185
Wohneinheiten, die hierfür vorgesehen waren, wurden bis Ende 2005
bereits 862 Wohnungen privatisiert, davon 259 in 2005. Der
Ergebnisbeitrag für das vergangene Geschäftsjahr belief sich dabei auf
16,6 Millionen Euro. Bis zum 11. Juli dieses Jahres wurden weitere 64
Wohnungen an Mieter veräußert. Um das ehrgeizige Privatisierungsziel
(1900 Wohnungen bis 2009) erreichen zu können, sollen noch in diesem
Jahr weitere 1515 Wohnungen in das Programm aufgenommen werden,
erklärte Ott weiter.
Für 2006 will das Management einen weiteren Rekord brechen. Mit einer
geplanten Investitionssumme von 188 Millionen Euro liegt diese Zahl
deutlich über dem Durchschnitt der zurückliegenden Geschäftsjahre. Mit
94,3 Millionen Euro wird rund die Hälfte aller Investitionsmittel in
Neubauten fließen. Es folgen Instandhaltungen inkl. Modernisierungen
mit einer Größenordnung von 67,6 und Großmodernisierungen mit 26,3
Millionen Euro. Diese Investitionen sichern für das lokale Handwerk
zwischen 2500 und 2700 Arbeitsplätze, wie Ott abschließend betonte. Das
Unternehmen selbst beschäftigt derzeit rund 300 Mitarbeiter in Vollzeit

























