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24. 05. 2012
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GAG ist der Löwe unter den Wohnraumversorgern in Köln


05.02.2010 18:30 von:

Schlagwörter: Köln,GAG,Immobilien,Wohnungsgesellschaft,stadtnah,Investition,Wohnraum,Wohnberec

Köln braucht mehr preisgünstigen Wohnraum. Darin sind sich alle Experten einig. Auch wenn der Weg dorthin Ausgangspunkt von unterschiedlichen Auffassungen, eine weitere Tatsache ist ebenfalls unbestritten. Mit seinem gewaltigen Investitionsprogramm hat der mehrheitlich in städtischem Besitz befindliche Wohnungskonzern in den zurückliegenden beiden Jahren einen erheblichen Teil dazu beigetragen, dass sich auf dem Kölner Wohnungsmarkt überhaupt etwas tut. Selbst der Haus- und Grundbesitzerverein hatte auf seiner Jahrespressekonferenz vor zwei Wochen einräumen müssen, dass der Anteil der privaten Grundstücks- und Immobilienbesitzer an der Fertigstellung neuer Wohnungen fast bis zur Bedeutungslosigkeit zurückgegangen ist. Dabei ist die Zahl der Haushalte, die Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein (WBS) haben, mit geschätzten 220.000 inzwischen einen Anteil von 42 Prozent aller Kölner haushalte aufweist. Demgegenüber ist der Anteil der mit öffentlichen Mitteln geförderten Wohnungen zur gleichen Zeit auf unter neun Prozent (8,7 Prozent) zurückgegangen. Ein grobes Missverhältnis, auch hier sind sich alle Akteure einig.

GAG-Vorstand Kathrin Möller nutzte am heutigen Freitag die Gelegenheit, auf die besondere Bedeutung der GAG Immobilien AG für den Kölner Wohnungsmarkt hinzuweisen. Waren es im Jkahr 2008 rund 470 fertig gestellte Wohnungen hatte der Konzern im vergangenen Jahr mit 634 neuen Wohneinheiten diese Zahl nochmals deutlich steigern können. Das dazu notwendige Investitionsvolumen liegt im dreistelligen Millionen Euro-Bereich. "Allein daran kann man ablesen, dass wir den Löwenanteil an der Versorgung der Bevölkerung mit Wohnraum in Köln tragen", so Möller. Die seit Anfang vergangenen Jahres tätige GAG-Vorstandsfrau setzt dabei die grundlegende Strategie ihres im vergangenen Jahr überraschend zurückgetretenen Amtsvorgängers Günter Ott fort. Der hatte sich seit Jahren für eine soziale Durchmischung der GAG-Stadtquartiere ausgesprochen und Erwartungen an eine allzu einseitige Renditeoptimierung stets eine klare Absage erteilt. Die Investitionspolitik sollte sich nicht alleine an der Peformance des eingesetzten Kapitals orientieren, sondern auch als "soziale Rendite" betrachtet werden. Neue Stellen für Quartiersmanager wurden geschaffen und sind inzwischen flächendeckend eingeführt. Sie kümmern sich neben der notwendigen Bewirtschaftung des mehr als 42.000Eeinheiten umfassenden Wohnungsbestandes auch um soziale Belange, organisieren Nachbarschaftsfeste und kümmern sich soziale Härtefälle.

Nicht zum ersten Mal wurde das Unternehmen daher mit dem Bauherrenpreis ausgezeichnet. In diesem Jahr erhielt das Unternehmen die Auszeichnungen für seine Projekte Germania-Siedlung in Köln-Höhenhaus und den "Blauen Hof" in Köln-Buchforst. GAG-Vorstand Möller bezeichnet das als "städtebauliches Glanzlicht", man müsse sich auch als einfacher Mieter mit seinem Wohnquartier identifizieren können, so die Immobilienmanagerin weiter. Auch im laufenden Jahr will das Unternehmen seine Investitionstätigkeit keineswegs zurückfahren, eher das Gegenteil ist der Fall. Nach geplanten 500 neuen Wohnungen in diesem Jahr sollen es im kommenden sogar rund 700 neue Wohneinheiten sein, ergänzte Vorstandskollegin Sybille Wegerich, seit Jahresbeginn im Vorstand verantwortlich für die Immobilienbewirtschaftung. Dazu gehöre neben der Neubautätigkeit aber auch ein umfassenden Quartiersmanagement, in der konzerneigenen Fachsprache als "Sozialmanagement" bezeichnet. Finanzvorstand Uwe Eichner begrüßte in diesem Zusammenhang die Ankündigung der Landesregierung, die Mittel für die Wohnbauförderung in diesem Jahr aufstocken zu wollen. Schon im vergangenen Jahr musste die Landesregierung aufgrund der großen Nachfrage den entsprechenden Etat auf über eine Milliarde erhöhen.







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