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24. 05. 2012
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GAG-Projekt erhält besondere Anerkennung beim Deutschen Bauherrenpreis 2008


10.01.2008 23:00 von:

Schlagwörter: Köln,Köln-Vogelsang,GAG Immobilien AG,Projekt,Vitalishöfe,Deutscher Bauherrenpre

Insgesamt hatten sich die Initiatoren von 132 Wohnbauprojekten im gesamten Bundesgebiet um die begehrte Auszeichnung beworben. Das Kölner Architektenbüro Luczak, die in Köln bereits mehrere Großprojekte geplant hat, erhielt nach einem Architektenwettbewerb den Zuschlag für die weiteren Planungen. Insgesamt 429 öffentlich geförderte Mietwohnungen unterschiedlicher Größen wurden dabei für den Kölner Wohnungsmarkt bereit gestellt, wie das Kölner Immobilienunternehmen betonte. Damit war dieses Projekt das größte Projekt überhaupt, das in diesem Jahr prämiert wurde, hieß es dazu weiter. „Es zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass die Grundrisse zukunftsweisend sind und für die Nutzer alle Möglichkeiten bietet“, erläuterte GAG-Vorstand Günter Ott.

Vorgeschichte und Ablauf der dreistufigen Baumaßnahme

In Köln Ehrenfeld entstanden zwischen 1928 und 1930 so genannte „Schlichtwohnungen“, die im Volksmund "Klein Moskau" genannt wurden. Trotz Geldknappheit wurde nicht auf Zeilenbau, sondern auch auf Blockbauweise mit Innenhöfen geachtet. Hervorzuheben sind auch damals realisierte Läden und Sozialeinrichtungen sowie Spiel- und Erholungsmöglichkeiten für Kinder. In einer ersten frühen Phase der Bauwerksveränderung wurden die Wohnungen, die nur als Provisorium für rund 30 Jahre gedacht waren, in den 90er Jahren zum Teil recht aufwändig im unbewohnten Zustand modernisiert. In der Steubenstraße 1-6 wurden 144 Wohnungen mit Wärmedämmung, neuem Putz, neuen Bädern, mit Heizungen, modernen Fenstern und vorgesetzten Balkonen von Grund auf ausgestattet und erneuert. Diese Herangehensweise wurde für weitere Wohnhäuser in "Klein Moskau" allerdings mangels Wirtschaftlichkeit aufgegeben.

In der zweiten Phase der Bauwerksveränderung wurden die in die Jahre gekommenen Häuserzeilen schließlich abgerissen. In einem ersten Bauabschnitt der Objekte Äußere Kanalstraße 25-37, entstanden so aus 59 alten, 46 neue Wohneinheiten. Die Baumaßnahme wurde nach knapp 13 Monaten im Oktober 2001 abgeschlossen. Trotz der geringeren Zahl der Wohneinheiten erhöhte sich die Gesamtwohnfläche dieses 5,685 Millionen Euro teuren Bauabschnitts von 2264 auf 3263 Quadratmeter. Die Wohnungen bieten attraktive Mieten zwischen 4,52 und 4,96 Euro pro Quadratmeter. Auch hier wie auch bei späteren Projekten achtete der Bauherr besonders auf ein umfangreiches Mietmanagement, denn viele Bewohner lebten bereits seit Jahrzehnten am Standort. Dazu gehörte neben der Betreuung durch Sozialarbeiter und Umzugsbetreuer auch ein umfassender Umzugsservice, der den Kompletteinbau vor allem für ältere Bewohner mit einschloss, wie das Unternehmen weiter hervorhob.

Auch im zweiten (Dezember 2001 bis Juli 2003) und dritten Bauabschnitt (September 2003 bis Oktober 2005) wurde zwar die Anzahl der Wohneinheiten reduziert (insgesamt von 453 auf 383), die Gesamtwohnfläche erhöhte sich indes durch den Komplettneubau von 22.879 auf 25.860 Quadratmeter. Die Kosten für beide Bauabschnitte beliefen sich nach Angaben des Investors auf insgesamt rund 47,1 Millionen Euro und machten damit den Großteil der Gesamtbaumaßnahme aus. Der Deutsche Bauherrenpreis gilt als wichtigster nationaler Wettbewerb zur nachträglichen Auszeichnung realisierter Wohnungsbauprojekte und wird seit 1986 ausgelobt. In diesem Jahr fand die 17. Auszeichnung ihrer Art statt. Insgesamt wurden zehn Projekte mit Preisen und Anerkennungen bedacht.







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