24. 05. 2012
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Insolvenzantrag für zwei Objektgesellschaften der Vivacon AG
Der Kölner Immobiliendienstleister Vivacon AG muss auch im neuen Jahr die finanzielle Stabilität sicherstellen. Doch nicht alle angedachten Verkäufe konnten im vergangenen Jahr tatsächlich realisiert werden. Nun stehen zwei Objektgesellschaften des Unternehmens kurz vor der Zahlungsunfähigkeit. Wie das Unternehmen gegenüber dem Branchendienst BoerseGo.de bekannt gab, sind die Entwicklungsgesellschaften mit der Realisierung des Projekts "Luise" in Berlin betraut gewesen. Weil die Objekte im Rahmen eines früheren Teilverkaufs nicht angenommen wurden, wird der Antrag beim Kölner Amtsgericht wohl in Kürze folgen.
Der Käufer hatte bei dem Paketverkauf von seinem Recht Gebrauch gemacht, vom Kaufvertrag zurückzutreten. Damit sei die Zahlungsfähigkeit der beiden Gesellschaften nicht mehr sichergestellt, hieß es dazu weiter. Warum der Käufer von der Übernahme des Objekts zurücktrat, bleibt ebenso ungenannt wie der Kaufpreis und die möglichen Einnahmeverluste durch den Rücktritt. Das Unternehmen war im vergangenen Jahr in finanzielle Schwierigkeiten geraten und verfolgt seit dem Ausscheiden der ursprünglich Verantwortlichen einem strikten Sanierungs- und Konzentrationskurs. So wurde neben zahlreichen Bestandsverkäufen auch die 80-prozentige Beteiligung am Immobilienverwalter Curanis inzwischen veräußert.
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