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24. 05. 2012
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Kölner Projektentwickler erweitert Geschäftsportfolio


14.09.2011 15:51 von:

Schlagwörter: Köln,Innenstadt,2011,September,Kauf,Gewerbeimmobilien,Bayenthal,Bestand,Stefan F

Der Kölner Developer Stefan Frey Immobilien-Projekt-Management AG hat im vergangenen Monat gleich zwei Mal Investments im Bereich Gewerbeimmobilien getätigt. Wie das Familienunternehmen am heutigen Mittwoch bekannt gab, erwarb die nicht börsennotierte Immobilien-Aktiengesellschaft zwei Geschäftshäuser nahe dem Fernsehturm Colonius sowie im Stadtteil Bayenthal. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Köln-Braunsfeld weitet damit seinen Bereich gewerbliche Immobilien deutlich auf. Schwerpunkt bleibt allerdings das Geschäft mit der Entwicklung, Realisierung und Vermarktung von Wohnimmobilien. Dort realisierte das Unternehmen in den vergangenen Jahren Wohnprojekt mit einem Gesamtvolumen von rund 180 Millionen Euro.

Die beiden nun erworbenen Geschäftshäuser umfassen eine Gesamtfläche von 7250 Quadratmetern. Das größere der beiden Objekte ist das "Büro-Center am Colonius" in der Subbelrather Straße im Stadtteil Ehrenfeld. Es verfügt über rund 5.600 Quadratmeter Büro- und Ladenflächen, hat 120 Pkw-Stellplätze und ist zu einer Durchschnittsmiete von elf Euro pro Quadratmeter Nutzfläche (nettokalt) vollständig vermietet. In Erdgeschoss sowie im ersten Stock befindet sich ein Küchenstudio, weitere Büros werden unter anderem von der Rheinenergie AG genutzt. Verkäufer war eine internationale Bankengruppe; über den Kaufpreis haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart, wie der neue Besitzer weiter meldete.

Das zweite Objekt "Büro-Palais" liegt am Bayenthalgürtel und wurde über viele Jahrzehnte vom Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. genutzt. Der Verband benötigte größere Büroflächen, veräußerte das Gebäude und zog in das nicht weit entfernte Cologne Oval Office (COO) um. Derzeit wird das 1935 errichtete Bürogebäude mit historischer Fassade umfassend modernisiert. Zuletzt wurde das Gebäude im Jahr 1996 erweitert. Der neue Eigentümer kalkuliert nach der geplanten Fertigstellung im April 2012 mit einer durchschnittlichen Nettokaltmiete in Höhe von 14,50 Euro pro Quadratmeter. Dieses Objekt wurde gemeinsam mit der Convalor-Gruppe erworben, wie das Unternehmen weiter erläuterte.

Beide Gebäude sollen langfristig im Bestand gehalten werden, wie Geschäftsführer Stefan Frey versicherte. Mittelfristig gab der Kölner Immobilienunternehmer dabei das Ziel aus, pro Jahr rund 7000 Quadratmeter Gewerbeflächen zukaufen zu wollen. In Köln erhöht sich damit der Immobilienbestand in der Verwaltung auf rund 24.000 Quadratmeter Nutzfläche. Der Löwenanteil dieser Flächen bleibt trotz der Zukäufe der Wohnungsbereich, hieß es dazu abschließend.







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