24. 05. 2012
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Kölner Vivacon AG veräußert Immobilienportfolio für 180 Millionen Euro
Insgesamt befanden sich 3862 Wohn- und Gewerbeeinheiten mit einer
Gesamtfläche von rund 245.000 Quadratmetern in dem
Immobilien-Portfolio. Der Verkauf wird den Verlauf des laufenden
Geschäftsjahres 2007
deutlich verbessern, hieß es dazu weiter. „Der Verkauf des Portfolios
zeigt das unverändert hohe Interesse ausländischer Investoren an
deutschen Wohnimmobilien - ungeachtet der Verunsicherung an den
Aktienmärkten durch die amerikanische Sub-Prime Krise“ kommentiert
Michael Jung, Sprecher des Vivacon-Vorstands den Deal. Zudem sieht Jung
den Paketverkauf als weiteren Beweis dafür, dass das Geschäftskonzept
seines Unternehmens zunehmend auch bei ausländischen Investoren auf
Interesse stößt.
So erwerben die Investoren beim Erbbaurecht nur die Gebäude und die
damit verbundenen Mieteinnahmen. Die Grundstücke, auf denen die Gebäude
stehen, verbleiben dagegen im Eigentum der VIVACON AG für bis zu 198
Jahre, erläutert das Unternehmen sein Geschäftskonzept. Der Nutzen
liegt dabei auch aufseiten der Investoren. Sie müssen bei dem Deal den
Grundstücksanteil nicht mitfinanzieren. Dies ist bei dem hohen Anteil
von Immobilien in NRW-Großstädten und den damit verbundenen hohen
Grundstückskosten eine nicht unerhebliche Vergünstigung, hieß es dazu
weiter.
Für das Jahresergebnis kündigte Vorstand Jung schon jetzt einen neuen
Rekord an. Der Konzerngewinn in Höhe von 45 Millionen Euro aus dem
vergangenen Jahr soll in diesem Jahr deutlich übertroffen werden. Jung
rechnet mit einem Konzerngewinn in einer Höhe zwischen 54 und 58
Millionen Euro. Die Erbbauzinsen, die sich derzeit bereits auf rund
13,5 Millionen Euro pro Jahr belaufen, sind in den Verträgen zudem an
die jährliche Inflationsrate angepasst. Insgesamt veräußerte das Kölner
Unternehmen damit im Gesamtjahr bereits rund 12.400 Objekte, weitere
5400 Objekte befinden sich noch im Besitz der Vivacon AG, teilte das
börsennotierte Unternehmen (S-DAX) abschließend mit.

























