24. 05. 2012
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Kölner Vivacon wächst durch Share-Deals
Dies teilte die Gesellschaft heute bei Vorlage ihrer Geschäftszahlen für das abgelaufene Jahr 2007 mit.
Der Löwenanteil des Verkaufsvolumens entfiel dabei auf so genannte
„share deals“, also Verkäufe von Objektgesellschaften, an denen die
Vivacon in unterschiedlichem Maße beteiligt war. Trotz der nur
geringfügig höheren Verkaufsvolumina stieg der Umsatz um 56 Prozent auf
193,8 Millionen Euro an. Das Konzernergebnis (EBIT) konnte mit einem
Wachstum von lediglich fünf Prozent auf 82,1 Millionen nicht ganz
Schritt halten, wie die Verantwortlichen einräumen mussten. Allerdings
stieg der Konzerngewinn mit 56,2 Millionen Euro oder 23 Prozent
gegenüber dem Vorjahr wesentlich deutlicher an. Vorstand und
Aufsichtsrat werden der bevorstehenden Hauptversammlung eine Erhöhung
der Dividende von 0,40 auf 0,50 Euro pro Anteil vorschlagen, teilte die
Gesellschaft heute weiter mit.
Im Laufe des Jahres 2007 hat sich der Bestand an Erbbauzinseinnahmen
der Gesellschaft um 51 Prozent auf 14,2 Millionen Euro pro Jahr erhöht.
Diese erstrangigen Erbbauzinseinnahmen haben in der Regel eine Laufzeit
von 198 Jahren und sind komplett inflationsgesichert, wie die
Verantwortlichen versicherten. Zum 31.12.2007 hatte die Gesellschaft
einen Wohnungsbestand auf der Bilanz von ca. 6100 Wohnungen. Nach
erneuten Zukäufen im Laufe der ersten Monate des Jahres 2008 beträgt
der Wohnimmobilienbestand ca. 6900 Einheiten, die zu einer
Durchschnittsbruttorendite von 8,3 Prozent und einem durchschnittlichen
Quadratmeterpreis von rund 592 Euro angekauft wurden. Der gesamte
Immobilienbestand wird zu Anschaffungskosten bilanziert und es erfolgt
keine Hochschreibung der Wohnimmobilienportfolios. Das Gesamtportfolio
generiert derzeit Mieteinnahmen von rund 22 Millionen Euro pro Jahr und
wird für anstehende Verkaufstransaktionen vorbereitet. Zusätzlich ist
die Gesellschaft über das WIAG Joint-Venture an weiteren ca. 4800
Wohnungseinheiten beteiligt. In 2007 wurden im Bereich Development 380
Einheiten in einem Gesamtvolumen von 98,4 Millionen Euro verkauft.
Zudem sind elf neue Projekte mit insgesamt 1026 Wohnungen und einem
Verkaufsvolumen von 427 Millionen Euro in der Planungsphase. Nach
Abschluss der mehrheitlichen Akquisition der Curanis Gruppe, die einen
Bestand von ca. 53.000 Wohneinheiten mit einem Gesamtwert von ca. vier
Milliarden Euro. verwaltet, sieht sich die Vivacon AG gut positioniert.
Für das Jahr 2008 plant das Management den Abschluss einiger Einkaufs-
und Verwaltungsaufträge mit institutionellen Investoren sowie den
Erwerb von mehreren Millionen Euro an jährlichen Erbbauzinscashflows.
Die Vivacon AG bestätigte unterdessen ihre Erwartung eines
Konzernergebnisses in Höhe von 60 Millionen Euro in 2008. Die Zahlen
für das zurückliegende Geschäftsjahr sind vorläufig und sollen in der
kommenden Woche (9. April) vom Aufsichtsrat bestätigt werden.

























