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24. 05. 2012
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Quartalsergebnis von Vivacon rutscht ins Minus


14.05.2008 22:00 von:


Gleichzeitig fiel aber das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) um mehr als die Hälfte auf 2,7 Millionen Euro.   Nach Abzug notwendiger Sicherungsmaßnahmen durch die Aufnahme so genannter „Inflations-Swaps“ und unter Hinzurechnung eines negativen Finanzergebnisses, rutschte das Konzernergebnis im ersten Quartal mit 5,9 Millionen Euro in die roten Zahlen. Dies gab die Aktiengesellschaft am gestrigen Mittwoch in einer Presseerklärung bekannt. Allerdings wirkten sich zumindest die Sicherungsmaßnahmen nicht auf die Liquidität der Gesellschaft aus, wie die Verantwortlichen weiter betonten. Wertsteigerungen des Portfolios durch Höherbewertungen der Erbbaugrundstücke wurden hingegen nicht als Erträge ausgewiesen.

So seien die Erfolgsaussichten des Vivacon-Geschäftsmodells nicht in Gefahr, hieß es dazu aus der Zentrale. Als Beweis für die gesunde Enwicklung ihres Unternehmens nannte der Vorstand die positive Entwicklung der wiederkehrenden Umsätze. Die Einnahmen aus Erbbauzinsen, Mieten sowie aus dem Management des Immobilienbestandes erhöhten sich im ersten Quartal dieses Jahres auf eine Quote von 55 Prozent der Gesamtumsätze. Im Vorjahresquartal waren es hingegen aufgrund des Einmaleffekts lediglich 23 Prozent. Traditionell schließt das Unternehmen das erste Quartal eines laufenden Kalender- und Geschäftsjahres eher mit einem Verlust ab, insofern sei der Gewinneinbruch nicht besorgniserregend. Die eigentliche Wertschöpfung im Konzern falle dagegen erst in den Folgequartalen an. Damit rechne der Vorstand auch in diesem Jahr, hieß es dazu weiter. So könnte das Kölner Unternehmen bereits in Kürze weitere Kaufverhandlungen erfolgreich abschließen, hofft der Vorstand.

Daneben führe man intensive Gespräche mit institutionellen Direktinvestoren über eine langfristige Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette - von Sourcing der Immobilien und Strukturierung der Investitionsvehikel bis hin zu Asset und Property Management. Das Asset Management optimiert aktuell die sich im Bestand befindlichen Portfolios für den Weiterverkauf, konkrete Transaktionen befänden sich bereits im Vertriebsprozess. Die Unternehmensführung bekräftigte dabei die eigene Gewinnerwartung. Die liegt für das laufende Geschäftsjahr bei unverändert 60 Millionen Euro.

In der kommenden Woche findet in Köln die Hauptversammlung des börsennotierten Unternehmens statt.







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