24. 05. 2012
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Quartalsergebnis von Vivacon rutscht ins Minus
Gleichzeitig fiel aber das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) um mehr als die Hälfte auf 2,7 Millionen Euro.
Nach Abzug notwendiger Sicherungsmaßnahmen durch die Aufnahme so
genannter „Inflations-Swaps“ und unter Hinzurechnung eines negativen
Finanzergebnisses, rutschte das Konzernergebnis im ersten Quartal mit
5,9 Millionen Euro in die roten Zahlen. Dies gab die Aktiengesellschaft
am gestrigen Mittwoch in einer Presseerklärung bekannt. Allerdings
wirkten sich zumindest die Sicherungsmaßnahmen nicht auf die Liquidität
der Gesellschaft aus, wie die Verantwortlichen weiter betonten.
Wertsteigerungen des Portfolios durch Höherbewertungen der
Erbbaugrundstücke wurden hingegen nicht als Erträge ausgewiesen.
So seien die Erfolgsaussichten des Vivacon-Geschäftsmodells nicht in
Gefahr, hieß es dazu aus der Zentrale. Als Beweis für die gesunde
Enwicklung ihres Unternehmens nannte der Vorstand die positive
Entwicklung der wiederkehrenden Umsätze. Die Einnahmen aus
Erbbauzinsen, Mieten sowie aus dem Management des Immobilienbestandes
erhöhten sich im ersten Quartal dieses Jahres auf eine Quote von 55
Prozent der Gesamtumsätze. Im Vorjahresquartal waren es hingegen
aufgrund des Einmaleffekts lediglich 23 Prozent. Traditionell schließt
das Unternehmen das erste Quartal eines laufenden Kalender- und
Geschäftsjahres eher mit einem Verlust ab, insofern sei der
Gewinneinbruch nicht besorgniserregend. Die eigentliche Wertschöpfung
im Konzern falle dagegen erst in den Folgequartalen an. Damit rechne
der Vorstand auch in diesem Jahr, hieß es dazu weiter. So könnte das
Kölner Unternehmen bereits in Kürze weitere Kaufverhandlungen
erfolgreich abschließen, hofft der Vorstand.
Daneben führe man intensive Gespräche mit institutionellen
Direktinvestoren über eine langfristige Zusammenarbeit entlang der
Wertschöpfungskette - von Sourcing der Immobilien und Strukturierung
der Investitionsvehikel bis hin zu Asset und Property Management. Das
Asset Management optimiert aktuell die sich im Bestand befindlichen
Portfolios für den Weiterverkauf, konkrete Transaktionen befänden sich
bereits im Vertriebsprozess. Die Unternehmensführung bekräftigte dabei
die eigene Gewinnerwartung. Die liegt für das laufende Geschäftsjahr
bei unverändert 60 Millionen Euro.
In der kommenden Woche findet in Köln die Hauptversammlung des börsennotierten Unternehmens statt.

























