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24. 05. 2012
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Stadtwerke übernehmen Stadtentwicklungsfirma


07.09.2011 21:49 von:

Schlagwörter: Köln,Stadtwerke,SWK,2011,September,Moderne Stadt,modernes köln,Übernahme,Stadte

Die Projektentwicklungstochter Modernes Köln GmbH gehört ab sofort zu 100 Prozent der Stadtwerke GmbH. Wie die Konzernholding am heutigen Mittwoch bekannt gab, haben die bisherigen Mitgesellschafter Sparkasse KölnBonn und Sal. Oppenheim ihre Anteile verkauft. Zu den finanziellen Details machte das Unternehmen keine Angaben. Die Gesellschaft zur Förderung des Städtebaues und der Gemeindeentwicklung, so der offizielle Name der bisherigen SWK-Beteiligung, soll nun noch intensiver die Entwicklung der Grundstücke des Stadtwerkekonzerns und seiner verschiedenen Konzerngesellschaften vorantreiben, hieß es in einer ersten Stellungnahme des neuen Alleineigentümers. Die Stadtwerke GmbH war seit 1991 25-prozentiger Teilhaber der Gesellschaft modernes Köln Gesellschaft für Stadtentwicklung mbH. Der Erwerb von moderne Stadt wurde im Rahmen einer Umstrukturierung der Beteiligungssparten der bisherigen Gesellschafter, die jeweils 50 Prozent der Gesellschaftsanteile innehatten, durchgeführt. Neben der Entwicklung von Grundstücken der eigenen Konzerngesellschaften seien auch Städtebauprojekte im Auftrag der Stadt ein mögliches Betätigungsfeld. Eine direkte Beteiligung der Stadt Köln ist dabei aus Sicht der Verantwortlichen "denkbar".

SWK-Chef Dr. Dieter Steinkamp begründete in einer ersten Stellungnahme den Neuerwerb mit strategischen Argumenten. "Der Erwerb der Gesellschaft "moderne stadt" durch die Stadtwerke Köln GmbH verbessert die kommunale Koordination in den Bereichen Stadtentwicklung und Infrastruktur. Dieses Engagement ist vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung und der stadtentwicklungspolitischen Herausforderungen in Köln von besonderer Bedeutung und soll die kommunale Leistungsfähigkeit weiter stärken", so der Rheinenergie-Vorstand, der zugleich auch Sprecher der SWK-Geschäftsführung ist. Mit dem Neuerwerb sollen zudem die Kompetenzen des Unternehmens zugunsten einer urbanen Stadtentwicklung gestärkt und ausgebaut werden, deutete der SWK-Geschäftsführer an.







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