Wetter

Webtipps:
Wo kann man sich am besten nach Immobilien in Liechtenstein informieren?


Immobilien Köln - hier online suchen und finden

Boersen News





Köln Nachrichten Neu


zum Archiv ->

Köln Nachrichten bei Twitter





24. 05. 2012
Seite drucken

Vivacon AG übernimmt Mehrheit an curanis-Gruppe


08.02.2008 23:00 von:

Schlagwörter: Köln,Vivacon AG,Übernahme,Curanis,Immobilienverwaltung,Immobilienmanager,Holdin

Mit der Übernahme eines 80-prozentigen Anteils an der Curanis Holding GmbH wird die Kölner Immobilien-Aktiengesellschaft eigener Aussage zufolge zu einem der größten integrierten Immobiliendienstleister in Deutschland. Die im niedersächsischen Munster ansässige Curanis-Gruppe zählt mit einem Immobilienbestand von rund 53.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten und einem somit verwalteten Immobilienvermögen von rund vier Milliarden Euro zu den Großen der Branche. Dabei ist das Unternehmen vor allem durch seine flächendeckende Präsenz an insgesamt über 250 Standorten im Bundesgebiet für den neuen Mehrheitsgesellschafter attraktiv. Vor allem im Wohnungsbereich hatte Curanis in den zurückliegenden Monaten kräftig zulegen können. Zusammen mit der neuen Muttergesellschaft soll der gemanagte Immobilienbestand mittelfristig auf 100.000 Einheiten ausgebaut werden, so das erklärte Ziel der strategischen Partner.

Die Geschäftszahlen der Curanis-Gruppe lesen sich dabei durchaus positiv. Bei einem Gesamtumsatz in der Gruppe von rund 25 Millionen Euro, erwirtschaftete das Unternehmen in der jüngsten Vergangenheit eine EBIT-Marge von rund zehn Prozent. Dabei soll der Immobilienverwalter trotz geänderter Eigentumsverhältnisse auch weiterhin eigenständig bleiben, hieß es dazu weiter. Um der Kontinuität Ausdruck zu verleihen, haben sich die Altgesellschafter nicht vollständig aus der Curanis-Gruppe zurückgezogen. Mit einer Sperrminorität von 20 Prozent bleiben sie dem Unternehmen sowohl als Miteigentümer wie auch als geschäftsführende Gesellschafter erhalten.

Akquisition stärkt das Standbein Asset Management

Mit der Übernahme der Anteilsmehrheit an Curanis ist der Kölner Immobiliendienstleister seinen Zielen einen großen Schritt nähergekommen. So wird die dritte Säule des Geschäftsmodells, der Bereich Asset Management, durch die Akquisition eigenen Aussagen zufolge entscheidend gestärkt. "Beide Gesellschaften arbeiten schon seit Jahren sehr erfolgreich zusammen und ergänzen sich hervorragend", kommentierte Vivacon-Vorstandssprecher Michael Jung. Dabei ergänzt die Kompetenz der Curanis-Gruppe in Sachen Immobilienverwaltung den bisher aufgebauten Immobilienbestand der Vivacon. Zukünftig kann, so das Konzept, diese Dienstleistung aus einer Hand angeboten werden, um vor allem auf dem internationalen Markt den Ansprüchen großer Investoren gerecht werden zu können, erläuterte Vivacon-Chef Jung weiter. Mit dieser Strategie reagiere man zudem auf die strukturell veränderten Marktbedingungen, die dem Management von Immobilien eine immer größere Bedeutung beimessen, so die Grundannahme der Verantwortlichen.

Dabei denkt Curanis-Geschäftsführer Frank Becht an Renditesteigerungschancen für Portfolios internationaler Großinvestoren. Durch Mietoptimierung und effizientes Kostenmanagement könnten diese Potenziale gehoben und realisiert werden, was die Attraktivität dieser Immobilienpakete entsprechend erhöhen kann. Doch die Aufgabe ist überaus anspruchsvoll. : "Das geht inzwischen weit über Miet- und Nebenkostenabrechnungen hinaus. Es umfasst Dienstleistungen wie beispielsweise das strategische Entwickeln des Mietwachstums sowie Leerstandsreduktion flankiert mit entsprechend professionellem Reporting und Controlling“, weiß Managementexperte Becht. Und die Anforderungen an professionelles und effizientes Managen solcher Immobilienbestände werden weiter ansteigen. Ein Trend, den die nun verstärkte Kölner Aktiengesellschaft gerne aufnimmt, schließlich ist man mit der Curanis als strategischem Partner „hervorragend positioniert“, wie Vivacon-Vorstand Oliver Priggemeyer ergänzt. So musste das Unternehmen nach zwischenzeitlichen Kurshöhenflügen massive   Kursverluste hinnehmen. Die Aktie der Vivacon ging am Freitag mit einem Kurs von 13,28 Euro pro Anteil aus dem Handel. Zu Beginn des vergangenen Jahres lag der noch bei über 30, Mitte 2006 sogar bei über 40 Euro pro Anteil.







Artikel Service



Köln Nachrichten - das topaktuelle Newsportal fü Köln und die Region
Köln Nachrichten - developed with TYPO3 by beuse und beuse