24. 05. 2012
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Vivacon-Objektgesellschaften melden Insolvenz an
Der Kölner Immobiliendienstleister Vivacon AG steckt in einer tiefen Krise. Wie das Unternehmen am gestrigen Donnerstag in einer Pflichtmitteilung bekannt gab, hat das börsennotierte Unternehmen beim Amtsgericht Köln Insolvenz für vier Objektgesellschaften beantragt. Es handelt sich namentlich um Vivacon Immobilienportfolio XVI./2006 GmbH & Co. KG, Vivacon Immobilienportfolio III./2007 GmbH & Co. KG, Vivacon Immobilienportfolio V./2007 GmbH & Co. KG und Vivacon Immobilienportfolio VII./2007 GmbH & Co. KG. Der Grund ist die Zahlungsunfähigkeit der Objektgesellschaften. Nach gegenwärtiger Planung der Geschäftsführung besteht eine Liquiditätslücke, die nicht kurzfristig zu schließen ist. Die Liquiditätslücke ist durch eine standortbedingte hohe Leerstandsquote der Immobilienbestände entstanden.
Nach Auskunft des Unternehmens handelt es sich bei den vier Objektgesellschaften um reine Bestandshaltungsgesellschaften. In den Portfolien befinden sich Wohnimmobilienbestände in Salzgitter und Kassel. Betroffen sind fast 4000 Wohneinheiten von insgesamt rund 10.000 Wohneinheiten der Vivacon Gruppe. Die Insolvenzantragstellung erfolgte im Rahmen der aktuellen Sanierungsbemühungen und dient der Sicherung der Liquidität der Unternehmensgruppe. Eine namhafte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ist mit der Erstellung eines Sanierungsgutachtens beauftragt, hieß es dazu abschließend.

























