24. 05. 2012
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Vivacon rutscht tief in die Verlustzone
Erst vor wenigen Wochen hatte das Kölner Immobilienunternehmen ihr neues Domizil bezogen. Kaum im neuen repräsentativen Gebäude am nördlichen Rand des Rheinauhafens angekommen, muss das Unternehmen den größten Jahresverlust seiner Unternehmensgeschichte verkraften. Auf insgesamt 160 und 170 Millionen Euro soll sich der Konzernverlust für das vergangene Geschäftsjahr summieren, teilten die Verantwortlichen in dieser Woche mit. Alleine 140 Millionen Euro entstanden aus Abwertungen von Wohnungsbeständen sowie nicht zustande gekommene Transaktionen.
Das neu sortierte Management hat auf die schlechten Geschäftszahlen mit dem Vorschlag reagiert, für das Jahr 2008 keine Dividende an die Aktionäre zu zahlen. Erst im November vergangenen Jahres hatte das Unternehmen seine ursprüngliche Gewinnprognose in Höhe von 60 Millionen Euro zurückgezogen. Ein Jahr zuvor galt das Unternehmen, das mit dem Geschäft von Wohnungen auf Erbpachtbasis groß geworden war, mit einem Konzerngewinn in Höhe von 56,2 Millionen Euro noch als eines der profitabelsten in der Branche der deutschen Immobilien-AGs.

























