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24. 05. 2012
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100 Kilometer Entfernung zum Arbeitsplatz ist kritische Grenze


26.05.2010 17:10 von:

Schlagwörter: Köln,Immowelt,Umfrage,Pendler,Umzug,Entfernung,Arbeitsplatz,Innofact

Die Einpendler kennen das Problem zur Genüge. Wer seinen Wohnort vor den Toren der Großstadt sein eigen nennt und jeden Morgen mit dem Berufsvekehr hinein und am späten Nachmittag wieder aus der Stadt herausfahren muss, wird sich nicht selten die Frage stellen, ob ein Umzug nicht sinnvoller ist als die viele Zeit, die er oder sie im Auto verbringt. Genau dieser Frage ging das Online-Immobilienportal Immowelt.de in seiner jüngsten Umfrage nach. Gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Innofact AG ging das Portal der Frage nach, wann für die meisten Pendler die Schmerzgrenze erreicht sei. 1029 repräsentative Männer und Frauen ab 18 Jahren Lebensalter in einer quotierten Zufallsstichprobe wurden online befragt. Der Mittelwert, ab dem sich die Befragten für die Alternative Umzug entscheiden, liegt demnach bei 98 Kilometern. Allerdings schließt knapp ein Viertel der Befragten (24 Prozent) einen Umzug generell aus. 15 Prozent würden bereits bei einer Entfernung bis 50 Kilometer den Möbelwagen bestellen, weitere 28 Prozent ziehen dies bei einer Entfernung von bis zu 100 Kilometern in Betracht. Für weitere 23 Prozent ist die Grenze bei einer maximalen Entfernung von 150 Kilometern Abstand zur Arbeitsstätte erreicht, fanden die Marktforscher heraus.

Vor allem Geringverdiener ziehen einen Umzug bereits bei relativ kurzen Entfernungen in Betracht. Personen mit einem Haushaltsnettoeinkommen von unter 1000 Euro scheuen dabei ganz offensichtlich die teuren Kosten für den Transport, in erster Linie Kraftstoffkosten. Bei 29 Prozent ist die Schmerzgrenze bereits bei maximal 50 Kilometern erreicht, ein weiteres Viertel sieht einen Radius von 100 Kilometer bis zur Arbeitsstätte als das Äußerste an, dass sie hinzunehmen bereit sind. Unter den "Besserverdienenden" (Haushaltsabkommen von 4000 Euro netto pro Monat) ist die Akzeptanz weiter Fahrtwege zum Arbeitsplatz deutlich höher ausgeprägt. Hier liegen die entsprechenden Werte bei neun bzw. 28 Prozent, hieß es dazu abschließend.







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