24. 05. 2012
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13. Juni ist der Tag des Rauchmelders
Mehr als zwei Drittel aller
Brandtoten verunglücken dabei während der Nacht. Die Brandexperten der
Zentralinnung wissen, dass während des Schlafs auch der Geruchssinn
beim Menschen ruht. So können verdächtige Gerüche, die zu Beginn eines
Brandes auftreten, nicht erkannt werden.
Aber auch tagsüber macht ein Rauchmelder Sinn. Durch ihr schrilles
Geräusch können potenzielle Brandopfer schnell gewarnt werden und sich
so und ihre Familie in Sicherheit bringen. Bei den bundesweit rund
200.000 Bränden handelt es sich nicht nur um Nachlässigkeiten, auch
technische Defekte an elektrischen Geräten können Brandursache sein. So
stellten die deutschen Schornsteinfeger im vergangenen Jahr an
Schornsteinen 1,2 Millionen Mängel fest, 343.000 sogar an neu
errichteten Anlagen. Auch dies kann zu fatalen Folgen führen, etwa
dann, wenn der Rauch nicht schnell abziehen kann. Insbesondere die
Gefahr eines Rußbrandes ist zu beachten, erklärt der Zentralverband
dazu.
Rauchmelder sind in Wohnungen zwar nicht gesetzlich vorgeschrieben.
Aber immer wieder nach Brandkatastrophen mit Todesopfern kocht die
öffentliche Diskussion hoch. Für eine Dreizimmerwohnung reichen dabei
schon zwei bis drei Rauchmelder aus, um bei einem entstehenden Brand
rechtzeitig alarmiert zu werden. Die Kosten liegen bei rund 20 Euro für
einen qualitätsgeprüften Warnmelder. Am 13. Juni wollen die Verbände
durch den Tag des Rauchmelders darauf hinweisen

























