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24. 05. 2012
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Corpus Sireo: Neuer City-Report Wohnen erschienen


05.05.2009 07:22 von:

Schlagwörter: Köln,Bonn,Wohnimmobilien,Angebote,Inserate,Kaufpreise,Eigentumswohnungen,Eigenhe

Bei ihrer Analyse der Märkte für Wohnimmobilien in Köln und Bonn haben die Experten des Immbilienberaters Corpus Sireo Makler GmbH einen leichten Preisanstieg festgestellt. Wie das Unternehmen am gestrigen Montag bekannt gab, lag der durchschnittliche Kaufpreis für Eigentumswohnungen in der Domstadt mit 1763 Euro pro Quadratmeter um rund 2,5 Prozent über dem Vorjahreswert. Neubauwohnungen waren mit durchschnittlich 2394 Euro pro Quadratmeter knapp zwei Prozent teurer als im vergangenen Jahr. Besonders deutlich war die Erhöhung der Immobilienpreise im Segment der neu errichteten Eigenheime. Selbst über die gesamte Region hinweg stiegen deren Kaufpreise mit durchschnittlich 247.500 Euro sogar um fast fünf Prozent. Gebrauchte Eigenheime blieben hingegen mit 240.000 Euro kaum verändert. Auch in der ehemaligen Bundeshauptstadt Bonn war Immobilieneigentum teurer als im vergangenen Jahr, auch wenn in der südlichen Nachbargemeinde Kölns lediglich im Segment der Neubaueigentumswohnungen die Kaufpreise anzogen. Dafür fiel hier die Erhöhung mit rund fünf Prozent auf 2484 Euro pro Quadratmeter sogar deutlich stärker aus als in der Millionenstadt. Im Gegensatz dazu blieb der durchschnittliche Kaufpreis einer Eigentumswohnung im Bestand mit 1569 Euro pro Quadratmeter nahezu stabil.

Renaissance des Betongoldes

Dass sich die Immobilienpreise auch im vergangenen Jahr stabil entwickelten, hat nach Ansicht der Corpus Sireo-Tochter zwei Gründe. Zum einen herrscht seit Jahren ein Ungleichgewicht zwischen der Zahl der eigentlich notwendigen Neubauwohnungen und dem tatsächlichen Angebot. Das Maklerunternehmen spricht in diesem Zusammenhang von einer "Neubaulücke", die sich im gesamten Bundesgebiet auf rund 200.000 Wohneinheiten summiert, die zu wenig gebaut werden. Die steigenden Immobilienpreise sind dabei Anzeichen einer Angebotsverknappung. Zum zweiten entwickelt sich die Immobilie, zumal die selbst genutzte, immer mehr zu einer echten weil preisstabilen Geldanlage. Das sieht auch der Niederlassungsleiter des Maklerunternehmens, Manfred Schmidt, so. Die Gefahr einer "Immobilienblase", also eines sich überhitzt entwickelnden Immobilienmarktes, ist in der Region nicht gegeben. Vielmehr sei der Großraum Köln/Bonn auch weiterhin geprägt von hoher Wirtschaftskraft und – zumindest in den beiden Großstädten – weiter steigenden Einwohnerzahlen. "In der Region Köln Bonn ist künftig nicht mit einem Rückgang der Wohnimmobilienpreise zu rechnen", so das Fazit des Immobilienexperten. Spätestens mit dem Ende der Wirtschaftskrise dürfte sich die Nachfrage nach Wohnimmobilien wieder deutlich beleben, so Schmidts Hoffnung.

Generell macht der Immobilienprofi drei aktive Käuferschichten aus. So drängen aktive Senioren wieder zurück in die Städte, weil hier die Nahversorgung und die Infrastruktur besser ist als im beschaulichen Umland. Auch für Familien ist es längst nicht mehr Pflicht, nach der Geburt ihres ersten Kindes in das ruhigere Umland bzw. in die Peripherie zu ziehen. Insbesondere in den beiden rheinischen Metropolen macht Schmidt zudem die wachsende Anzahl gleichgeschlechtlicher Paare aus. Sie sind häufig kinderlos und dank ihres Doppelverdiener-Status häufig genug mit ausreichend finanziellen Ressourcen ausgestattet. Der Tipp des Profis lautet daher: Jetzt kaufen, bevor die Preise wieder anziehen. Allerdings sollte der potenzielle Immobilienkäufer auch über den nötigen finanziellen Atem verfügen.

Entgegen der üblichen Systematik ermittelt diese Untersuchung keine tatsächlichen Kaufpreise sondern wertet die Angebote aus regionalen Tageszeitungen und Online-Immobilienportalen aus. In dieser Untersuchung wurden 269.467 Immobilienangebote ausgewertet. Den City-Report Wohnen der Sparkassentochter gibt es unter der Internetadresse: www.corpussireo-makler.com als download oder ab sofort als kostenlose Broschüre in allen Geschäftsstellen der Sparkasse Köln Bonn.







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