24. 05. 2012
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Demografie wirkt auf Immobilienmärkte
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Insgesamt untersuchte das IW 125 der größten deutschen Städte. Einer der wesentlichen Faktoren der Demografie ist der Anteil der Senioren jenseits der 65. Ihr Anteil wird von heute einem Fünftel auf dann ein Drittel ansteigen. Bis zum Jahr 2017 bleibt der Bedarf in den großen Städten insgesamt stabil, in den beliebtesten Städten sogar unverändert hoch. Köln bleibt alleine durch seine zwölf Hochschulen und fünf Forschungseinrichtungen auf dem eigenen Stadtgebiet ein gutes Fundament für einen starken Wissenschaftsstandort. Etwas das Statistisker gerne in Kaufkraft umrechnen und schon jetzt zu steigenden Mieten führen kann. Der Anstieg bis 2017 trotz einsetzendem Rückgang begründet sich dadurch, das die älteren Wohnungsnutzer erst mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung in kleinere Wohneinheiten umziehen.
Grundsätzlich bleibt ein deutliches Nord-Ost/Süd-West-Gefälle. Ein Drittel aller neuen Wohnungen sollen in Bayern und Baden-Württemberg alleine entstehen müssen. In einigen Städten Thüringens sind noch viel drastischere Bevölkerungsrückgänge zu erwarten. Bei der Nachfrage nach Büroflächen wird es in den kommenden Jahren deutlich zurückhaltender. Hier überwiegt sogar die Mehrheit der großen, bedeutenden deutschen Städte. Allerdings darf sich die Domstadt auch hier steigender Nachfrage erfreuen. Allerdings fallen die Zuwachsraten deutlich niedriger aus.

























