24. 05. 2012
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GAG: Der 60.000. Rauchmelder ist montiert
Oberbrandamtsrat Karl-Heinz Kozlosky aus dem Innenministerium legte persönlich Hand an.
Bereits zuvor hatte der Vorstand des Kölner Wohnungskonzerns Günter Ott
den „stillen Helden“ einen Blumenstrauß mit den besten Wünschen seines
Unternehmens überbracht. Unter ihnen war auch Denise Emonts, die nur
dank eines Rauchmelders am 1. Dezember einen Hausbrand ohne körperliche
Folgen überstand. Eigentlich hatte sich auch NRW-Innenminister Dr. Ingo
Wolf angekündigt, blieb jedoch wegen eines schweren Verkehrsunfalls auf
dem Kölner Autobahnring der Veranstaltung fern.
„Die GAG hat sich vor 33 Monaten, am 23. März 2006, entschieden, für
alle 6.000 GAG-Häuser freiwillig Rauchmelder in allen Treppenhäusern zu
installieren. Damals montierte NRW-Bauminister Oliver Wittke mit seinem
Ministerkollegen Wolf den ersten GAG-Rauchmelder und startete eine
landesweit angelegte Werbeaktion für Rauchmelder“, erklärte Ott den
Anwesenden in einem Mehrfamilienhaus in Köln-Ostheim. Die
Gesamtinvestition in Höhe von rund 250.000 Euro habe sich demnach auch
für sein Unternehmen längst gerechnet. Lag die Brandschadenssumme im
Jahr 2005 noch bei 910.000 Euro, sank sie bis auf 156.000 Euro im
laufenden Jahr. Das sei zwar noch nicht zu Ende, doch auch der Wert aus
dem vergangenen Jahr zeigte eine klare Tendenz nach unten. Auslöser für
die Landesaktion war ein Brandunglück an Weihnachten 2005. In einem
GAG-Haus starben an diesem Tag fünf Menschen.

























