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24. 05. 2012
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GAG informiert Aktionäre über Sanierungsmaßnahmen


24.01.2009 10:54 von:

Schlagwörter: Köln,GAG Immobilien AG,Investition,Rundfahrt,Aktionäre,Gesellschafter,Maßnahmen,

Zwischen 10 und 16 Uhr besuchten die Vertreter nacheinander die GAG-Projekte in Müngersdorf (Dansweiler Weg), Bickendorf (Häuschensweg), Ossendorf (Solarsiedlung Westend), Höhenberg (Germania-Siedlung) und Vingst (Lustheider Straße). Neben den immobilienrelevanten Daten und Fakten ging es dem GAG-Verantwortlichen aber auch um die Darstellung sozialer Zusammenhänge.

Soziale Zusammenhalt rechnet sich
       
„Nachbarschaften muss man stiften. Im Gegensatz zu früheren Zeiten ist das heute nicht mehr selbstverständlich. Zunehmend werden aktive Nachbarschaften sogar zum Kinderersatz“, erläuterte GAG-Vorstand Günter Ott den anwesenden Aktionärsvertretern. Das kann sich durchaus auch rechnen, wie die Verantwortlichen herausfanden. So werden u.a. durch die aktive Einbindung von Mieterräten Belange aus der Bürgerschaft auch in die Planungen eingebracht. Dies gilt insbesondere für den Ablauf größerer Sanierungsprojekte, wie zum Beispiel seit 1999 im Stadtteil Vingst. In drei Bauabschnitten werden insgesamt rund 1600 Wohnungen saniert sowie teilweise abgerissen und neu gebaut. Fast 200 Millionen Euro wird die GAG bis zur voraussichtlichen Fertigstellung alleine in diesem Stadtteil investiert haben. Hier begleitete ein Mieterrat die Bauvorhaben. „Durch die Vertrauensbasis ist es wesentlich leichter, zum Beispiel Entmietungen durchzuführen. Die sind bei solchen Projekten wie in Vingst notwendig, sind aber zum Teil schwierig, wenn einzelne Mieter einfach nicht ausziehen wollen. In dieser Siedlung ließ sich einer dieser Mieter schließlich von seiner Nachbarin überzeugen“, beschreibt GAG-Vorstand Ott die Vorteile solcher Mieterräte.

Vingst I bis III bis 2009 abgeschlossen

Noch sind die Arbeiten in Vingst nicht abgeschlossen. Eines der letzten Teilprojekte wird die Revitalisierung eines zentralen Platzes mit einem markanten Eckgebäudes („Vingst-Mitte“) sein. Die Abrissarbeiten dazu haben bereits begonnen, ab November dieses Jahres sollen auch die oberirdischen Bauarbeiten beginnen, mit dem Abschluss dieses zentralen Projekt rechnen die Verantwortlichen bis Ende 2008. Insgesamt wird sich mit dem Abschluss der letzten Sanierungs- und Umbaumaßnahmen in Vingst zudem die Zahl der Nutzflächen um stolze 50 Prozent erhöhen. „Die Erhöhung der Nutzfläche haben wir durch Grundrissänderungen und höhere Bautiefen erreicht“, erklärte Ott. Trotz dieser intensiveren Flächenausnutzung bleibt der durch Grünflächen aufgelockerte Charakter der Siedlung erhalten. „Mehr Verdichtung geht nicht, ohne die Siedlung zu überfrachten und ihr damit ein Ghettocharakter zu geben“, so Ott weiter.

Die GAG-Siedlungen waren zuletzt auch Ziel von Delegationen aus Frankreich. Deren Vertreter waren vor allem überrascht über die sozialen Aktivitäten im Viertel, wie Ott nicht ohne Stolz erzählt. Nicht nur die nachzbarschaftlichen Errungenschaften alleine stehen dabei im Mittelpunkt. „Solche Aktivitäten sind auch gelebte Integrationsarbeit im Viertel“, sagt der GAG-Vorstand auf den 18-prozentigen „Ausländeranteil in den über 40.000 Wohnungen seines Unternehmens. Der Anteil von Bewohnerinnen und Bewohnern mit Zuwanderungshintergrund ist dabei deutlich höher und wird in der näheren Zukunft noch weiter steigen, weiß Ott abschließend.







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