24. 05. 2012
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In Köln-Sülz entstehen 290 Neubauwohnungen
Auf der letzten Sitzung der Bezirksvertretung Lindenthal am 12. Dezember 2005 stellte Anett Barsch vom Vorhabenträger zusammen mit Architekt Wilhelm Schulte von Schulte Architekten das Projekt den Bezirkspolitikern vor.
Obwohl Barsch die Resonanz einer ersten Informationsveranstaltung in
Köln-Sülz als „überwiegend positiv“ bezeichnete, kritisierten die
anwesenden Bezirksvertreter, dass sie zu dieser Veranstaltung keine
Einladung erhalten haben. Im weiteren Verlauf erläuterte Architekt
Schulte, der bereits das Wohnbauprojekt „Rheinkai“ für die Corpus
entwickelte, die Details der Bauvoranfrage. Es handle sich dabei um
einen „städtebaulichen Entwurf, der sich in die Geschosshöhen der
umliegenden Wohngebiete einfügen“ werde. Mit vier Geschossen und einem
Satteldach zu den Straßenseiten sowie vier Geschossen plus
Staffelgeschoss in der Innenraumbebauung wird das bisher gewerblich
genutzte Areal komplett umgestaltet. Zwei baulich getrennte Tiefgaragen
mit separaten Zufahrten sollen überdies eine ausreichende Versorgung
mit Parkplätzen sicherstellen. Sogar eine Anmietung von nicht im
Quartier wohnenden Anliegern sei denkbar, erklärte Schulte.
Bis zum Sommer 2006 wird der Autokonzern DaimlerChrysler jedoch das
Areal noch nutzen, dann steht der Umzug nach Köln-Braunsfeld in die
neue Mercedes-Zentrale an. Im Anschluss, so sehen es die Kaufverträge
vor, will der jetzige Eigentümer die Bestandsgebäude komplett abreißen.
Mit der Realisierung des neuen Wohnquartiers ist frühestens ab dem
Jahreswechsel 2006/2007 zu rechnen, räumte Barsch für den Bauträger
ein. Auf dem 14.500 Quadratmeter großen Areal werden insgesamt rund
28.000 Quadratmeter
Bruttogeschossfläche entstehen. Kaum Sorgen bereite die Nachfrage im
Stadtteil. Bereits auf der ersten Veranstaltung haben sich zahlreiche
Anwohner, auch viele Ältere, am Erwerb einer Wohnung im neuen Quartier
interessiert. Der Vorhabenträger will dabei die Ausstattungs- und
Preisstandards differenzieren. Dabei wird insbesondere auf die
Lärmemissionen Rücksicht bei den Angebotspreisen genommen, so der
Projektentwickler abschließend.

























