24. 05. 2012
Seite drucken
Kaufpreise für Wohnungen in Köln leicht rückläufig
Erstmals hat das Unternehmen dabei auch den Wohnungsstandort Bonn
untersucht. Ergebnis: Bis auf wenige Ausnahmen haben die
Immobilienkaufpreise leicht nachgegeben oder halten sich auf
Vorjahresniveau.Das Ergebnis sei aber auch Sicht des Unternehmens
trotzdem als positiv zu bewerten, da die Immobilienkaufpreis in anderen
deutschen Großstädten deutlich stärker gesunken sind.
Eigentumswohnungen in Köln kosteten 2005 im Durchschnitt 1.913 Euro pro
Quadratmeter und waren damit 4,4 Prozent günstiger als vor einem Jahr.
Der
durchschnittliche Kaufpreis von Einfamilienhäusern im Kölner
Stadtgebiet sank um 6,9 Prozent auf 296.900 Euro. Lediglich am
linksrheinischen Stadtrand stellten die Immobilienexperten einen
gegenläufigen Trend fest. Hier stieg der durchschnittliche Kaufpreis
bei Eigentumswohnungen um 2,4 Prozent auf 1805 Euro pro Quadratmeter
und der für
Einfamilienhäuser sogar um 3,4 Prozent auf 337.600 Euro.
Statistische Basis für den jährlich erscheinenden
Immobilienmarktbericht der Corpus-Maklertochter ist die Auswertung von
rund 185.000 Immobilieninseraten zu Eigentumswohnungen und
Einfamilienhäusern. Neben Zeitungsinseraten werten die Analysten auch
die Anzeigen in den einschlägigen Internetportalen aus, hieß es dazu
weiter. In Bonn lag nur das Niveau der Einfamilienhauspreise auf dem von Köln.
Mit durchschnittlich 294.000 Euro waren Immobilien in diesem Segment
nur geringfügig günstiger als in Köln. Deutlich weniger kosteten im
vergangenen Jahr in Bonn Eigentumswohnungen. Sie erzielten im
stadtweiten Durchschnitt lediglich einen Kaufpreis von 1687 Euro pro Quadratmeter.
In beiden Städten entfiel der überwiegende Anteil der angebotenen
Immobilien auf gebrauchte Objekte. Insbesondere bei Eigentumswohnungen
war nur jede sechste Wohnung ein Erstbezug (Köln: 84,5 Prozent, Bonn:
85 Prozent).
Der Anteil gebrauchter Objekte bei den Einfamilienhäusern lag in beiden
Städten etwas niedriger (Köln: 82 Prozent, Bonn: 78,1 Prozent). Die
Corpus Immobilien Makler erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr
2005 einen Provisionsumsatz in Höhe von 19,7 Millionen Euro. Das
entspricht einem Anstieg um fast zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Das
Unternehmen, das neben Köln und Bonn auch in Düsseldorf, Frankfurt am
Main und Bad Homburg eigene Niederlassungen hat, vermittelte dabei im
vergangenen Jahr 1888 Vertragsunterzeichnungen, allerdings auch zu
einem geringeren Prozentsatz im Bereich gewerblicher Immobilien.

























