24. 05. 2012
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Köln-Braunsfeld: Neues Wohnprojekt gestartet
Im Kölner Stadtteil Braunsfeld entstehen 112 Eigentumswohnungen in einem Neubau. Die Abbrucharbeiten für das zuvor dort befindliche Bürogebäude haben bereits Anfang dieses Monats begonnen, wie die Verantwortlichen am heutigen Dienstag bekannt gaben. Das in direkter Nachbarschaft liegende "Lindenthaler Birkenwäldchen" soll jedoch erhalten bleiben, hieß es dazu weiter. Der neungeschossige Verwaltungsbau aus den 1960er Jahren war zuvor Sitz der Konzerngesellschaft RWE Power. Mit 112 neuen Wohneinheiten ist das Projekt derzeit eines der größten Wohnbauvorhaben in der Domstadt.
"Mit diesem Plan rannten wir bei der Stadt offene Türen ein. Die Kommune unterstützt, wo immer es machbar ist, innerstädtische Wohnbauprojekte, auch wenn dabei Büros in Wohnungen umgewandelt werden", erläutert Stefan Frey, Vorstand der Stefan Frey Immobilien-Projekt-Management AG, die das Projekt im Kölner Westen gemeinsam mit der Convalor GmbH realisiert. Die mehr als 2000 Quadratmeter Naturfläche sollen dabei in das Gesamtkonzept integriert werden. Es soll auch zukünftig den neuen Bürgerinnen und Bürgern als Naherholungsgebiet dienen. Auch der Lärm vorbeifahrender Züge auf einer unweit gelegenen Bahnstrecke spreche der Realisierung des Wohnprojekts nicht entgegen. Die Bahntrasse sei überdies "tiefergelegt", was die Lärmemissionen zusätzlich reduziert.
Die Wohngrößen der einzelnen Einheiten sollen zwischen 54 und 114 Quadratmeter liegen, teilten die Projektverantwortlichen weiter mit. Insgesamt werden auf dem frei werdenden Areal acht Wohnhäuser mit jeweils vier Etagen plus Staffelgeschoss entstehen. Fünf Gebäude werden geschlossen als U-Form errichtet, die drei weiteren Gebäude werden angrenzend als einzelne Häuser gebaut. In den oberen Etagen entstehen Penthouse-Wohnungen. Die Planer des Kölner Büros A+M Architekten orientieren sich bei der Architektur am Bauhausstil. Jedes Haus wird über einen eigenen Aufzug verfügen, der teilweise von der Tiefgarage bis in die einzelnen Geschosse reicht. Die Energiegrundversorgung wird dabei dezentral angelegt. Ein eigenes Biomasse-Kraftwerk soll die Siedlung mit Energie und Wärme versorgen. Die ebenerdig angelegten Erdgeschosswohnungen verfügen über eigene Gärten, die zwischen 29 und 206 Quadratmeter groß sind. Je nach Größe und Lage der Wohnung innerhalb der Gebäude liegen die Quadratmeterpreise zwischen 2900 und 3400 Euro, wie der Projektentwickler abschließend verriet. Für die Realisierung des Projekts haben die beiden Immobilienfirmen die Projektgesellschaft Max Wohnbauten GmbH gegründet. Das Investitionsvolumen liegt eigenen Angaben zufolge bei 33 Millionen Euro. Als Generalunternehmer fungiert der Baukonzern Bilfinger & Berger.
Weitere Informationen zum Projekt finden sie auch im Internet unter: www.maxwohnbau.de

























