24. 05. 2012
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Köln verdoppelt Zahl der Wohnungsgenehmigungen im ersten Quartal 2008
Dabei zeigten sich je nach Stadt drastische Unterschiede.
Während die Zahl der Wohnbaugenehmigungen in Düsseldorf (-28,6
Prozent), Bonn (-29,9 Prozent), Duisburg (-49,1 Prozent) und Aachen
(-60,8 Prozent) regelrecht einbrach, boomten die Bauanmeldngen in
Städten wie Essen (+ 83,8 Prozent), Köln (+100,6 Prozent), Wuppertal
(+140,8 Prozent) und Hagen (+ 397 Prozent). Vor allem in der Domstadt
wurden im ersten Quartal so viele Wohnungen genehmigt wie selten zuvor.
Mit 1079 Wohnungen verdoppelte man das Volumen neu genehmigter
Wohnungen. Das im Wohnungsbauprogramm 2015 niedergelegte Ziel von rund
3800 neuen Wohnungen pro Jahr rückt damit in greifbare Nähe.
Neue Wohnungen im Bestand werden immer wichtiger
Weil nicht zuletzt die Landesregierung zukünftig wesentlich sparsamer
mit Flächenversiegelungen umgehen will und darüber hinaus seit einigen
Jahren ein Trend zurück in die Städte auszumachen ist, gewinnt auch das
Bauen im Bestand eine immer größere Bedeutung. So wurden landesweit in
den ersten drei Monaten 861 Wohnungen durch Baumaßnahmen an bestehenden
Gebäuden (z. B.
Ausbau von Dachgeschossen) genehmigt. Das Wachstum in diesem Segment
lag mit 19,6 Prozent deutlich über dem Gesamtwachstum im Land. In neuen
Wohngebäuden entstehen demgegenüber 6,1 Prozent mehr Wohnungen (8061).
Weitere 161 Wohnungen (+ 147,7 Prozent) wurden in neuen
"Nichtwohngebäuden" (gemischt genutzte Gebäude, die überwiegend nicht
Wohnzwecken dienen) geplant. Die Zahl der Baugenehmigungen für
Einfamilienhäuser stieg im ersten Quartal 2008 um 5,3 Prozent auf 3860
und bei Mehrfamilienhäusern um 10,9 Prozent auf 3554 Wohnungen. Bei
Zweifamilienhäusern war die Zahl der Bauvorhaben (311 Gebäude mit 622
Wohnungen) dagegen um 4,6 Prozent niedriger als von Januar bis März
2007.

























