24. 05. 2012
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Kölner Immobilien-AG will in Solarstromanlagen investieren
Wie das Unternehmen am heutigen Dienstag in einer Presseerklärung
bekannt gab, wurde dazu ein Rahmenvertrag in einer Größenordnung von
100 Millionen Euro geschlossen. Mit diesen Investitionen will das
Unternehmen Wohnimmobilien aus dem
eigenen Bestand in den kommenden Monaten und Jahren sukzessive mit
Solaranlagen ausgestattet werden soll. Vertragspartner des
Immobilienunternehmens ist die ebenfalls börsennotierte systaic AG mit
Sitz im hessischen Büttelborn. Die geplante Gesamtleistung an erzeugter
Energie soll demnach zwischen 20 und 25 Megawatt liegen, die
Gesamtleistung entspricht dem durchschnittlichen Energieverbrauch von
rund 6000 Haushalten, rechnet das Unternehmen vor.
Im Vorfeld des Rahmenvertrags prüfte das Kölner Immobilienunternehmen
die Machbarkeit. Nachdem die gesichert war, will man nun keine Zeit
mehr verlieren. Bereits im Mai dieses Jahres sollen die ersten
Solarstromanlagen installiert werden. Bis Ende des Jahres soll der
erste Ausbauschritt abgeschlossen sein, die jährliche Einsparung
beläuft sich eigenen Angaben zufolge auf 14.000 Tonnen pro Jahr. Mit
einem Investitionsvolumen in Höhe von 60 Millionen Euro (das notwendige
Fremdkapital soll von Finanzinstituten kommen) will man zukünftig
jährliche Einnahmen in einer Größenordnung zwischen sechs und acht
Millionen Euro erzielen. Mehr als die Hälfte des gesamten
Projektvolumens soll in Wohngebäuden aus eigenen Beständen realisiert
werden, der Rest entfällt auf so genannte „asstes under management“.
Allerdings muss bei der Installation für Dritte eine weitere
Rahmenvereinbarung geschlossen werden.
Die Colonia Real Estate AG verwaltet im Auftrag Dritter einen
Immobilienbestand in einem Gesamtwert von rund drei Milliarden Euro.
Der eigene Bestand umfasst rund 20.000 Wohnungen. Die Solarsysteme
generieren in den kommenden 20 Jahren garantierte jährliche Einnahmen
aus der Stromeinspeisung im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetz
(EEG).
Zusätzlich zu dem Großauftrag hat sich das Kölner Immobilienunternehmen
eine Option auf den Erwerb von zehn Prozent an dem hessischen
Hersteller gesichert.

























