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24. 05. 2012
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Kölner Linke: Wohnungsmieten übersteigen Kostendeckel der Sozialverwaltung


24.01.2009 10:39 von:

Schlagwörter: Köln,Linke,Wohnungsmarkt,Analyse,Zeitungsinserate,Kostendeckel,Sozialverwaltung,

Dabei untersuchte das Ehepaar Cindy und Johannes Kolter insgesamt 1747 Wohnungsangebote, von denen 87 allerdings wegen fehlender Angaben nicht in die Analyse aufgenommen wurden. Die 1660 ausgewerteten Datensätze stammen aus insgesamt fünf Wochendausgaben des Kölner Stadt-Anzeigers sowie aus den Internet-Portal www.kalaydo.de und www.immo24.de, wie die Autoren der Studie erläuterten.

"In Köln sind die Mieten sehr hoch!", ist eine Aussage, die niemanden wirklich überrascht, so das lapidare Fazit der Analyse. Dabei reicht die Spanne des aktuellen Kölner Mietspiegels bei den Kaltmieten von 3,80 bis 10,50 Euro pro m². Dadurch entsteht auf den ersten Blick der Eindruck, dass die Mietobergrenze von 5,10 Euro/m² (inkl. Nebenkosten 6,90 Euro/m²) für die vollständige Übernahme der Kosten der Unterkunft durch die zuständigen Leistungsträger angemessen seien, argumentiert die Linke.

Durchschnittliche Wohnungsmieten zwei Euro oberhalb der Mietobergrenze

Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass der durchschnittliche Quadratmeterpreis mit einer Wohnfläche von mehr als 45 m² für Kaltmieten um 8,50 Euro/m² und für Mieten inkl. Nebenkosten um 10,40 Euro/m² liegt. Wohnungen bis 45 m² liegen im Schnitt ca. zwei Euro/m² über dem Mittelwert aller Angebote. Verglichen mit den Mietobergrenzen wurden ganze fünf der insgesamt 1660 Wohnungsangebote ermittelt, bei denen die Kosten durch die zuständigen Leistungsträger komplett übernommen worden wären. Daraus folgert die Partei, dass ALG-II-Bezieher in Köln de facto keine Chance haben, eine Wohnung zu finden. Die Linke fordert daher eine Anpassung des Kostendeckels bei der Übernahme der Unterkunftsverhältnisse. Dies würde auch der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts aus dem November 2006 entsprechen, argumentiert die Partei.

Die komplette Erhebung ist auf der Webseite der Kreispartei unter www.die-linke-koeln.de zu sehen.







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