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24. 05. 2012
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Kölner Rheinauhafen: Immobilienblase oder Highflyer?


26.09.2011 11:45 von:

Schlagwörter: Köln,Rheinauhafen,2011,Makler,Wohnungsmakler,KIB,Preisanstieg,Kaufobjekte,Wohnun

Der Kölner Rheinauhafen, früher Ort von eher industriell geprägter Hafentätigkeit, ist längst zum absoluten Top-Standort für betuchte Wohnungsbesitzer und prestigeorientierte Unternehmen geworden. Nun scheint sich am Standort eine zunehmende Eigendynamik zu entwickeln, wie die Kölner Immobilienbörse KIB am heutigen Montag berichtete. Demnach sind in den vergangenen zwölf Monaten die Zahl der gehandelten Wohnungen um immerhin ein Fünftel angestiegen. Für die Verkäufer war das zumeist ein gutes Geschäft, konnten sie doch so binnen weniger Jahre deutliche Spekulationsgewinne einfahren. Das unverändert hohe Interesse an Wohnungen mit Rheinblick führt auf der anderen Seite aber auch zu einer ausgesprochen dynamischen Preisentwicklung. Wie die in der KIB vertretenen Immobiliennmakler weiter berichteten, bedeutet das einen Preisanstieg von mehr als 65 Prozent innerhalb von nur drei Jahren.

Der Wohnstandort Köln ist seit einigen Monaten sogar noch beliebter, als er ohnehin schon ist. Derzeit stellen die KIB-Netzwerkpartner steigende Preise in nahezu allen Stadtteilen fest. Längst gilt das Niveau von zehn Euro Nettokaltmieter pro Quadratmeter nicht mehr als Mondpreis, sondern in einigen Stadtteilen wie Lindenthal oder Sülz schon fast als "schnäppchen", Gleiches gilt für die Kaufpreise. Im Rheinauhafen explodieren derzeit die Preise regelrecht. So konnte ein wohnungskäufer vor drei Jahren in einem der zahlreichen Wohngebäude Immobilieneigentum zu einem Quadratmeterpreis von 4500 Euro erstehen. In diesen Tagen kann er diese Wohnung für bis zu 7500 Euro pro Quadratmeter wieder verkaufen. "Man muss allerdings berücksichtigen, dass bei vielen Wohnungen innenarchitektonische Ausbauten und hochwertige Küchen den Wert zusätzlich erhöhen", erläutert KIB-Vorsitzender Alfred Kirch.

Ein glückliches Händchen hat demnach bewiesen, wer in de historischen Wirtschaftskrise des Jahres 2009 in dem In-Viertel eine Wohnung erworben hat. Damals war das Interesse am direkten Blick auf den Rhein deutlich geringer. Angesichts der zunehmenden Unsicherheit und der dadurch bedingten Volatilität von anderen Anlagearten gewinnt die Immobilie als so genanntes "Betongold" wieder an Bedeutung. Für die Zukunft gehen die Wohnungsmakler eher von steigenden als von sinkenden Kaufpreisen aus, wie KIB-Sprecher Roland Kampmeyer ergänzte. Die Mietpreise sind nach Angaben des Immobilienmakler auf spitzenwerte von 22 Euro pro Quadratmeter angestiegen. Das Maklernetzwerk widerspricht damit zugleich Berichten, wonach der Lärm anlegender Schiffe zunehmend auf die Kaufpreise drücke. Eher das Gegenteil sei der Fall, so die Einschätzung der Kölner Wohnungsmakler.







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