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24. 05. 2012
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Kölner Wohnungsbauforum neu gegründet


24.01.2009 11:29 von:

Schlagwörter: Köl,Wohnungsbau,Wohnungsbauforum,Gründung,IHK,Stadt,Projektentwicklung,Wohnungsg

Das Gremium wird sich in den nächsten Monaten mit der zukünftigen Entwicklung auf dem Kölner Wohnungsmarkt beschäftigen. Auf Basis der aktuellen Zahlen zur Bevölkerungsentwicklung und dem daraus abgeleiteten voraussichtlichen Bedarf an Wohnraum in der Domstadt ergeben sich eine Fülle von Fragen, die zukünftig diskutiert und vertieft werden müssen, hieß es dazu vonseiten der Stadtverwaltung. Mit der Gründung des Forums wurde ein Instrument des bereits im Juli 2004 beschlossenen Wohnungsgesamtplans umgesetzt.
   
Offenbar hat auch die Stadt erkannt, dass im Wohnungsbaubereich etwas mehr als bisher getan werden müsse, so das Echo der Experten. Vorrangiges Ziel der Expertenrunde ist es, die gegenseitige Information zur Entwicklung auf dem Kölner Wohnungsmarkt zu verbessern. Neben Vertretern der privaten Bauwirtschaft, der IHK und von Projektentwicklern, saßen vor allem Vertreter Kölner Wohnungsbaugenossenschaft am Tisch. Ein weiteres Ziel war es, mithilfe neuer Ideen die Lage am Kölner Wohnungsmarkt zu verbessern bzw. zumindest eine zukünftige negative Entwicklung zu verhindern. Eine viel beschworene Möglichkeit stellt dabei das so genannte „Münchener Modell“ dar. Die Stadt stellt dabei vor allem jungen zumeist einkommensschwächeren Familien billige Baugrundstücke zur Verfügung. Neben einem eigenen finanziellen Beitrag der Stadt werden hier günstige KfW-Angebote mit dem existierenden bayerischen Wohnungsbauförderprogramm zu einem „Angebotspaket“ geschnürt. Nach Ansicht der Experten könnte dieses Modell auch für Köln interessant sein, zählt die Domstadt doch zu den wenigen Metropolen in Deutschland, die (noch) steigende Einwohnerzahlen ausweisen.

Als weiteres Schwerpunktthema kristallisierte sich das Thema „Wohnen im Alter“ bzw. „Mehr-Generationen-Wohnen“ heraus. Auch hierzu trugen die geladenen Experten ihre Ideen vor. So sollen zukünftig Seniorenwohnanlagen nicht mehr wie früher häufig geschehen am äußersten Stadtrand, sonder vielmehr in innenstadtnahen Bereichen entstehen. Die Seniorenresidenz am Dom – anfänglich von vielen belächelt – hat sich inzwischen als gutes Beispiel für diese Politik einer generationengerechten Wohnform etabliert. Hier könnte auch nach Meinung von Lutz Klewer, Geschäftsführer der Rheinischen Immobilienbörse, eine interessante Möglichkeit liegen. „Die Stadt sollte vor allem in der Innenstadt bzw. in innenstadtnahen Bereichen verstärkt Wohnungsangebote für Senioren bereitstellen. Viele ältere Menschen bewohnen derzeit Eigenheime am Stadtrand, die dann jungen Familien mit Kindern angeboten werden könnten“, so die Idee Klewers. Er räumt allerdings auch ein, dass die Umsetzung sich schwierig gestalten könnte. Angesichts der zurückliegenden Verunsicherungen vor allem privater Investoren sei die Zurückhaltung im frei finanzierten (Mehrfamilien-)Wohnungsbau mehr als verständlich. Aber vielleicht hat diese Verunsicherung mit der Großen Koalition in Berlin nun ein Ende gefunden, hofft Klewer abschließend.







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