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24. 05. 2012
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Kölner Wohnungsunternehmen mit Zuversicht ins Neue Jahr gestartet


11.01.2010 10:05 von:

Schlagwörter: Köln,Wohnungsmarkt,ARGE,Wohnungsunternehmen,2010,Neujahrsempfang,Neubau,Modernis

Die etwas mehr als 50 Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Kölner Wohnungsunternehmen sind ein Fels in der derzeitigen konjunkturellen Brandung. Nachdem die Unternehmen in der Region bereits im vergangenen Jahr rund eine halbe Milliarde Euro in den Neubau, die Modernisierung und die Instandsetzung ihrer Bestände investiert haben, soll auch in diesem Jahr wieder mindestens die gleiche Summe fließen. Damit leisten die gemeinnützigen Wohnungsgesellschaften in der Region nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung des lokalen Handwerks und der Bauwirtschaft. Sie stellen darüber hinaus preislich angemessenen Wohnraum in einer Größenordnung von mehr als 100.000 Wohnungen bereit. Allerdings ist die Zahl der geförderten Wohnungen seit Jahren eher rückläufig. Aber auch im freifinanzierten Mietwohnungsbau liegen die Mietpreise der Mitgliedsunternehmen der Kölner ARGE oft deutlich unter den Angeboten privater Investoren und Immobilienbesitzer. Grund genug, den Mitgliedsunternehmen und ihren Vertretern sowie den Sponsoren und Unterstützern – darunter NetCologne und Brunata – mit einem festlichen Abendempfang zu danken.

"Wir sind gute Vermieter", umschrieb der Vorsitzende der ARGE, Georg Potschka, die Positionierung seiner Branche. Die 57 gemeinnützigen Mitgliedsunternehmen wollen im kommenden Jahr mindestens 462 Millionen Euro in den Bestand ihrer Wohnungen investieren. Den größten Anteil machen dabei Neubauvorhaben aus. Sie kosten die Unternehmen im laufenden Jahr 195 Millionen Euro. Weitere 120 Millionen Euro sollen in die Modernisierung der Bestände fließen, weitere 147 Millionen in Instandhaltungsmaßnahmen. Insgeheim geht Potschka allerdings davon aus, dass die Summe aller Investitionen auch in diesem Jahr das Vorjahresniveau von rund einer halben Milliarde Euro erneut erreichen kann. Traditionell trägt die stadtnahe Wohnungsgesellschaft GAG Immobilien AG den Löwenanteil der Investitionen. Aber auch andere Mitgliedsunternehmen investieren in den Neubau. Eines der größten Projekte im laufenden Jahr wird die Errichtung des Wohnbauvorhabens "Wohnen in den Vorgebirgsgärten" sein. Mit einem Gesamtvolumen von rund 70 Millionen Euro (davon rund 40 Millionen Euro reine Baukosten) entstehen so bis zum Jahreswechsel 2011/2012 305 Wohnungen im freifinanzierten Mietwohnungsbau, erläuterte der Geschäftsführer der GWG Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft Köln-Sülz eG, Martin Frysch. Zusammen mit drei anderen ARGE-Mitgliedern habe man Kräfte gebündelt und sei so einer Forderung der Politik und des Marktes nachgekommen, so Frysch weiter,

Motivationstrainer und Erfolgspsychologe Klaus Rempe gab den Anwesenden dann in einem fast einstündigem, aber sehr abwechslungsreichen Vortrag Tipps für den Erfolg auf den Weg. Dabei wurde auch der Körper ertüchtigt und zumindest zwei Gäste lernten, wie sie einen Strohhalm in eine ungekochte Kartoffel befördern können, ohne selbigen zu zerstören. "Tief im Westen Hoch Hinaus – Sieger erkennt man am Start", so der Titel seines Vortrages, mit dem der Leiter des Instituts für Selbstmanagement in Münster die Skepsis vor dem neuen Jahrzehnt nehmen will. Unter den Gästen waren neben den Vertretern der Mitgliedsunternehmen und seiner Unterstützer auch Alexander Rychter vom VdW Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rhein Westfalen e.V., der langjährige Leiter des Instituts für Wohnungswirtschaft an der Kölner Universität, Prof. Dr. Johann Eekhoff, Baudezernent Bernd Streitberger sowie die Vertreter der großen Fraktionen im Kölner Stadtrat. Lediglich die Grünen fehlten bei diesem Empfang. Angesichts der Turbulenzen, die mit dem Rückzug ihres Spitzenvertreters Jörg Frank zusammenhängen dürfte, ist das aber nachvollziehbar. Obwohl: Auch den Grünen hätte der Vortrag gut getan.







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