25. 05. 2012
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Neues Wohnprojekt im Kölner Süden feiert Richtfest
Für Familien mit mittleren Einkommen und Kindern wird es in Großstädten wie Köln immer schwieriger bezahlbaren Wohnraum zu finden. Die gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft Baugelast eG hat nicht zuletzt aus diesem Grunde ein neues Wohnbauprojekt im Kölner Süden begonnen. Am vergangenen Freitag wurde der Richtkranz gehisst. Insgesamt werden dort 28 Wohneinheiten in eigenheimähnlicher Bauweise errichtet. Bei herrlichem Spätherbstwetter feierten die Initiatoren nicht nur den Abschluss der Hochbauarbeiten, sondern auch ein Köln nicht ganz alltägliches Wohnbauprojekt. Und die Nachfrage scheint den Initiatoren Recht zu geben. Bereits ein Drittel der 28 Wohnungen sind vermietet, wie der geschäftsführende Vorstand der Baugelast eG, Markus Brück, erläuterte. Spätestens im April kommenden Jahres wollen die Verantwortlichen die Häuser bezugsfertig machen. Dann soll auch die Vermietung erfolgreich abgeschlossen sein.
Die Wohnungsgrößen liegen mit 90 bis 125 Quadratmetern im oberen Segment und sollen vor allem an Familien mit Kindern gehen. "Dieses moderne genossenschaftliche Wohnkonzept zeigt erstmalig eine sorgenfreie Alternative zum herkömmlichen Traum vom Eigenheim auf. Alle Wohnungen sind entweder mit einer Terrasse oder einem eigenen Garten ausgestattet", erklärte der Vorsitzende des Baugelast-Aufsichtsrates, Wolfgang Kaup, in seiner Begrüßungsrede. Die Maisonette-Wohnungen sind dabei mit variablen Raumstrukturen ausgestattet und lassen flexible Nutzungen zu. Sogar die Innenwände können nach den individuellen Wünschen der zukünftigen Mieter platziert werden, hieß es dazu weiter. Mithilfe eines besonders effizienten Erdgas-Brennsystems wird überdies eine bis zu 50-prozentige Einsparung gegenüber vergleichbaren Wohnungen erreicht, versicherte der Bauträger.
Für den Vorstandsvorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Kölner Wohnungsunternehmen Georg Potschka ist das Pilotprojekt "Weißer Rheinbogen" im genossenschaftlichen Wohnungsbau zukunftsweisend. Auch unter den Mitgliedsunternehmen der ARGE gebe es ein wachsendes Bedürfnis nach individuelleren Wohnformen. Genossenschaftliches Wohnen zeichnet sich durch gute Nachbarschaft aus. Faire Mieten und ein Dauernutzungsrecht in modernen Wohnungen machen das Wohnen in Genossenschaften gerade für junge Familien attraktiv, warb der ARGE-Vorsitzende abschließend.

























