25. 05. 2012
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NRW: Wohnbaugenehmigungen ziehen an
Die Zahl der Wohnbaugenehmigungen in Nordrhein-Westfalen ist in den zurückliegenden neun Monaten des laufenden Jahres um 4,7 Prozent angestiegen. Allerdings verteilte sich dieses Wachstum sehr unterschiedlich in den einzelnen Kommunen. In Köln gab es hingegen im Berichtszeitraum einen deutlichen Einbruch. Hier sank die Zahl der neu genehmigten Wohnungen um immerhin 17,9 Prozent auf 2745 (Vorjahr: 3345). Während die Genehmigungszahlen bei Einfamilienhäusern deutlich zulegen konnten (+ 14,7 Prozent) rutschten sie bei Zwei- und Mehrfamilienhäusern um 30 bzw. 19,5 Prozent ab. Gerade beim Mietwohnungsbau in Mehrfamilienhäusern sank die Zahl der Genehmigungen um fast ein Viertel (- 24, 4 Prozent) auf 1887 (Vorjahr: 2497). Insgesamt stieg die Zahl der genehmigten Wohnungsneubauten durch den Anstieg bei den Einfamilienhäusern aber um 2,7 Prozent an, teilten die Landesstatistiker weiter mit.
Landesweit wurden bis Ende September 2011 insgesamt 27.849 neue Wohnungen genehmigt. Der Anstieg geht dabei vollständig auf das Konto neuer Wohngebäude, hier registrierten die Landesstatistiker einen Anstieg von 5,5 Prozent auf 25.008 Wohnungen. Der Ausbau von Dachgeschossen und die durch Verdichtung zu schaffenden, neuen Wohnungen nahmen landesweit mit 2438 in ihrer absoluten Zahl und damit ihrer ohnehin schon geringen Bedeutung weiter ab. Die höchsten Werte für Baugenehmigungen wies dabei Münster auf. Hier kommen auf 10.000 Einwohner Genehmigungen für den Bau von 15,6 Wohnungen. In Wuppertal und Oberhausen lag diese Quote mit jeweils 4,8 Wohnungen pro 10.000 Einwohnern auf dem letzten Platz des Rankings.

























