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25. 05. 2012
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NRW: Zahl der fertig gestellten Wohnungen steigt


01.06.2011 17:26 von:

Schlagwörter: NRW,Köln,Wohnungsneubau,2011,Mai,Fertigstellungen,Stagnation,landesweit,Landesam

Die Zahl der fertiggestellten Wohnungen im bevölkerungsreichsten Bundesland hat sich im vergangenen Jahr erstmals seit sechs Jahren wieder positiv entwickelt. Nach 31.916 wurden 2010 landesweit 33.685 Wohnungen neu auf den Markt gebracht. Von einer Trendwende wolle man allerdings noch nicht sprechen. Das Statistische Landesamt IT.NRW hatte die amtlichen Zahlen bereits am gestrigen Dienstag veröffentlicht, Grundlagen waren die akkumulierten Daten der kommunalen Bauämter. Deutlich oberhalb der landesweiten Zuwächse entwickelte sich die Zunahme bei den Mehrfamilienhäusern (12.818 Wohnungen oder ein Plus von 15,7 Prozent) sowie den Zweifamilienhäusern (2826 Wohnungen oder ein Plus von 9,6 Prozent) aus. Auch die Zahl der Wohnungen in fertig gestellten Einfamilienhäusern (14.240 Wohnungen) fiel etwas höher aus als im Vorjahr. Mit einem Anstieg von 1,2 Prozent war der Anstieg allerdings deutlich moderater als in den anderen Segmenten des Wohnungsbaus. Einen regelrechten Einbruch gab es hingegen im Segment der Wohnungen in Nichtwohngebäuden, hier halbierte sich landesweit die Zahl auf 458, ein Minus von 46,1 Prozent. Nahezu konstant war die Zahl der neu entstandenen Wohnungen durch Um- oder Ausbauten. Sie stieg mit 3343 nur minimal (+ 0,3 Prozent) an, so die Landesstatistiker weiter.

Köln stagniert – deutliche Unterschiede in den einzelnen Kommunen

Die einzige Millionenstadt des Landes bleibt mi 2807 fertig gestellten Wohnungen weiterhin die klare Nummer 1 in der NRW-Statistik. In keiner anderen NRW-Kommune wurden auch nur annähernd ähnlich viele Wohnungen neu errichtet und auf den Markt gebracht. Allerdings wird dies nach Ansicht von Experten kaum ausreichen, den Druck auf den Kölner Wohnungsmarkt abzufedern. Schon seit Jahren fordert die Kölner Wohnungswirtschaft und mit ihr die im Wohnbauforum zusammengeschlossenen Akteure eine Neubauzahl von 3500 bis 4000 Wohnungen in der Stadt. Auch im vergangenen Jahr wurde diese Zahl trotz zuletzt positiver Indikatoren bei den Genehmigungen (Köln Nachrichten berichtete) nicht erreicht. Deutlich schlechter entwickelte sich die Zahl der Neubauwohnungen in den Kölner Nachbargemeinden Bonn (minus 14,7 Prozent auf 700) und Leverkusen (minus 40,6 Prozent auf 193).

Wie eng das Auf und Ab der Wohnungsmärkte zusammenhängt, lässt sich im rechtsrheinischen Umland von Köln beobachten. Während der Rheinisch-Bergische Kreis fast ein Drittel (- 30,8 Prozent auf 493 Wohnungen) verlor, legte der benachbarte Oberbergische Kreis im gleichen Zeitraum um fast ein Drittel (+ 31,9 Prozent auf 546 Wohnungen) zu. Die Landeshauptstadt Düsseldorf gehörte mit einem Anstieg von 37,6 Prozent auf 978 Wohnungen zu den Spitzenreitern in NRW: Lediglich Münster (+ 41,5 Prozent auf 1582 Wohnungen), Solingen (+ 48,1 Prozent auf 200) und Bottrop (+ 50,4 Prozent auf 182) entwickelten sich im vergangenen Jahr noch etwas positiver als der Düsseldorfer Wohnungsmarkt. Den größten Rückgang erlebte die Wohnungswirtschaft in Remscheid. Hier stürzte der Wohnungsneubau mit einem Minus von zwei Drittel (- 66,7 Prozent auf 55) in sich zusammen.







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