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25. 05. 2012
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Pandion startet Vermarktung für ehemalige DEG-Immobilie


12.05.2011 16:51 von:

Schlagwörter: Köln,Köln-Müngersdorf,2011,Mai,Wohnprojekt,Vermarktung,Baurecht

Alt-Müngersdorf ist ein idyllisches Fleckchen in Köln. Neben modernen Stadtvillen gibt es entlang der Belvederestraße zahlreiche Häuser, die noch den ursprünglichen Charakter dieses Vorortes wiederspiegeln. Mitten drin ragt ein siebengeschossiger, massiver Bürobau in die Höhe, der nicht nur von den Anwohnern als städtebaulicher Schandfleck empfunden wird. Nachdem der Projektentwickler Pandion die zuvor von der DEG Deutsche Entwicklungs- und Investitionsgesellschaft genutzte Liegenschaft erworben hatte, sollte der massive Bau mit seiner eher tristen Waschbeton-Fassade abgerissen und durch ein Neubauensemble in gleicher Höhe und Massivität ersetzt werden. Dagegen regte sich schnell und heftig Widerstand. Schließlich musste Pandion seine Neubauplanungen einstampfen, nachdem der Stadtrat im Oktober vergangenen Jahres die so genannte "Hangterrassenkante" an der Herrigergasse unter Landschaftsschutz stellte und folglich Neubauvorhaben dieser Größenordnung nicht mehr zuließ. Nun präsentierte das Unternehmen eine neue Variante, die "durch das Baurecht abgedeckt ist", wie der Geschäftsführende Gesellschafter des Projektentwicklers, Reinhold Knodel beim heutigen Pressegespräch betonte. Ein entsprechender Bauvorbescheid auf Basis des unverändert bestehenden Bebauungsplans sei bereits eingeholt, dem Umbau stehe daher nichts mehr im Wege, ließ der Projektentwickler wissen.

69 Eigentumswohnungen im gehobenen Preissegment

Von der Belvederestraße kommend umfasst das Gebäude sieben Geschosse, von der Westseite betrachtet ist das Gebäude sogar zehn Stockwerke hoch. Und weil die oberen Stockwerke die umliegenden Baumbestände überragen, ergibt sich für die zukünftigen Wohnungsbesitzer hier ein unverbauter Blick auf die Silhouette der Domstadt. Mit einer in orange eingerahmten Musterwohnung "vor der Haustür" haben die Verantwortlichen am heutigen Donnerstag die Vermarktungsphase eingeläutet. 69 Wohnungen mit einer Gesamtwohnfläche von rund 6700 Quadratmetern sollen nun an die Frau oder den Mann gebracht werden. Die Wohngrößen liegen zwischen 55 und 166 Quadratmeter, die durchschnittlichen Kaufpreise bei rund 3800 Euro pro Quadratmeter, die Penthouse-Wohnungen in den oberen Stockwerken liegen deutlich darüber. Dafür gibt es modernsten Wohnbaustandard mit hochwertiger Inneneinrichtung, versprechen die Verantwortlichen.

Neue Wege auch bei der Haustechnik

Auch sonst erwartet die zukünftigen Eigentümer jede Menge Wohnkomfort. Ein hauseigener Concierge-Service soll die Bewohner in ihrem Alltag unterstützen. Die Fassade wird komplett neu eingedämmt und so auf den neuesten Stand der Dämmtechnik gebracht. Zugleich soll die gesamte Außenhaut des Gebäudes aufgehellt und dadurch attraktiver gestaltet werden. Französische Fenster und ein hochwertiges Interieur mit Parkettboden und feiner Sanitärkeramik sind ebenfalls im Preis enthalten. Einen besonderen Clou versprechen die Planer der Arbeitsgemeinschaft Römer Partner Architektur und msm Meyer Schmitz-Morkramer bei der Haustechnik. Die hauseigene Tiefgarage mit 90 Stellplätzen spielt dabei eine wichtige Rolle. Die dort erwärmte Abluft soll über Wärmetauscher und eine so genannte "Luftgas-Wärmepumpe" zur Wärmegewinnung in der Wohnimmobilie genutzt werden. 26 Millionen Euro lässt sich der Projektentwickler die Baumaßnahme kosten. Trotz des gehobenen Preisniveaus haben die Verantwortlichen wenig Sorge, keine Käufer zu finden. Bereits aus der zurückliegenden Planungsphase habe man rund 300 Anfragen erfasst, wie Pandion-Vertriebsleiter Klaus Verhufen versicherte. "Der Plan zeigt, dass man aus einer Büroimmobilie ein sehr schönes Wohngebäude machen kann", so Architekt Caspar Schmitz-Morkramer abschließend.

Derzeit beginnen Entkernungsarbeiten in dem Gebäue. Mit den eigentlichen Bauarbeiten soll Ende 2011/Anfang 2012 begonnen werden. Der Projektentwickler rechnet mit einer Bauzeit von 15 bis 18 Monaten.







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