25. 05. 2012
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Regionale 2010 soll auch für Hochwasserschutz sensibilisieren
Im Rahmen eines der aus dem Regionale-Etat finanzierten Projekte – dem
Wohnprojekt „rhein-wohnen am strom“ hervorgegangenen Studien haben die
Stadt Köln zusammen mit einer Arbeitsgemeinschaft Kölner Architekten
und Ingenieuren ihr Wissen in dem Handbuch „Planen und Bauen mit dem
Hochwasserschutz“ zusammengetragen. Es soll als Leitfaden für Planer
und Architekten im gesamten Bundesgebiet dienen, wie der
Geschäftsführer der Regionale 2010 Agentur Dr. Reimar Molitor
erläuterte. Die Kenntnisse der hochwasserschutzrelevanten Bauweise von
Gebäude in natürlichen Überschwemmungsgebieten basiert auf einer
Machbarkeitsstudie, die im Rahmen des oben genannten Regionale-Projekts
durchgeführt wurde.
Mit dem Projekt :rhein-„wohnen am strom“ verbinden sich nicht nur hohe
städtebauliche und politische Erwartungshaltungen, sondern auch
komplexe technische Fragestellungen in Verbindung mit dem Thema
Hochwasserschutz. Der Stadtentwicklungsausschuss der Stadt Köln hatte
die Verwaltung im August 2005 damit beauftragt, das Regionale-Projekt
entsprechend umfassend vorzubereiten. Zur erfolgreichen Umsetzung war
es aus Sicht der Verantwortlichen zwingend erforderlich, vorab die
technisch-materiellen Anforderungen zur Hochwassersituation abzuklären.
Die Bestimmungen sollten dabei so ausgearbeitet werden, dass sie von
Bauherren und Architekten leicht zu verstehen und einfach handhabbar
sind sowie als thematischer Grundbaustein auch den möglichen
Wettbewerbsunterlagen beigefügt werden können. Die Stadt Köln hatte die
Architektengemeinschaft ‚rheindenken’ mit der Entwicklung der
Machbarkeitsstudie beauftragt.
Das aus der Machbarkeitsstudie entwickelte Handbuch ist zu einem
allgemeinen Nachschlagewerk geworden mit Leitfäden zur rechtlichen und
zur technischen Bewertung von Bauten in Hochwassergebieten. Die
fachliche Begleitung und Abstimmung innerhalb der Stadtverwaltung
erfolgte durch das Stadtplanungsamt, die notwendige juristische
Beratung durch Juristen der Stadt Köln. Die Buchpräsentation fand im
Rahmen der am gleichen Tag stattfindenden Mitgliederversammlung der
Hochwassernotgemeinschaft Rhein e.V. statt. In diesem Gremium sind
Städte und Regionen der Rheinanlieger zwischen Mainz und der
deutsch-niederländischen Grenze zusammengeschlossen. Ein weiteres
Highlight des Treffens war die Prämierung der Sieger im Fotowettbewerb
„Menschen und Hochwasser“.

























