25. 05. 2012
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Studie: City als Wohnstandort immer beliebter
Der
Trend, sich ein Haus oder eine Wohnung im Grünen, eine Idylle abseits
vom hektischen Betrieb der Städte zu schaffen, scheint gestoppt. Die
Chancen dieses neuen Entwicklung haben auch viele Projektentwickler
erkannt.
Studie beweisen den Trend
Immer neue Studien – vom Deutschen Institut für Urbanistik, vom BAT
Freizeitforschungsinstitut oder vom Hamburger Institut für Stadt- und
Regionalökonomie kommen zum gleichen Ergebnis: Das Leben auf dem Lande
hat für nicht wenige seinen anziehenden Charme verloren. Eine Studie
des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu) beschreibt die
„Renaissance der City“ gar als neuen, generellen Trend. Laut der Studie
gewinnen vor allem innenstadtnahe Quartiere wieder als attraktiver
Wohnstandort erheblich an Bedeutung. „Der Wunsch, urban und auch
exklusiv zu Wohnen ist inzwischen viel größer als das Angebot“,
bestätigt auch der Kölner Projektentwickler Ghaffar Ghaffari,
Geschäftsführer von Global-Act, aus der alltäglichen Praxis.
Wertsteigerungspotenziale als besonderer Anreiz für Investoren
Kapitalanleger schätzen nach seinen Worten vor allem die sichere und
nachhaltige Wertsteigerung gerade in einer Metropole wie Köln, die wie
nur wenige andere Städte mit einem weiteren deutlichen
Bevölkerungswachstum und damit einer weiteren Dynamisierung der
Nachfrage rechnen kann. Und für Eigennutzer ist neben der Wertschöpfung
der Immobilie meist die „Lust am Besonderen“ ausschlaggebend, nämlich
der Wunsch nach anspruchvollem und individuellem Wohnen mittendrin, wo
es in Köln am schönsten ist. Ghaffaris Unternehmen entwickelt pro Jahr
in der Regel über 150 Wohnungen in Köln. So wurde vor kurzer Zeit ein
Wohn- und Geschäftshaus in der Roonstraße (Innenstadt) fertig gestellt.
Das Objekt befindet sich in zentraler Innenstadtlage und liegt mitten
unter ehemals großbürgerlichen Häusern. Wer von hier ins Grüne möchte
ist schnell am Aachener Weiher, zum Stadtwald fährt man mit dem Fahrrad
gerade einmal fünf Minuten. Geht man in die andere Richtung, beginnt
das pulsierende Großstadtleben gleich einige Häuserecken weiter am
Kölner Ring. Ähnliches realisierte das Unternehmen einige Häuserzeilen
weiter am Rathenauplatz. Hier wurde sogar durch eine architektonisch
anspruchsvolle Bebauung der Innenhof genutzt.
Zeitersparnis wiegt hohe Preise wieder auf
Anziehend wirken die (Innen-)städte vor allem aufgrund ihrer im
Vergleich zum Land sehr guten Infrastruktur. So sind u.a. Einkaufs- und
Freizeitmöglichkeiten, umfassende ärztliche Versorgung, kulturelle
Einrichtungen aber auch die Versorgung mit Kinderbetreuungsplätzen und
Schulen gewichtige Argumente für ein Leben in der Stadt. Bemerkbar
machen sich auch kontinuierlich steigende Benzinpreise und eine
schwindende Pendlerpauschale. Für viele frisst das Hin und Her zwischen
dem Haus im Grünen und dem Arbeitsplatz in der Stadt nicht nur zu viel
Geld, sondern auch zu viel Zeit. So ist der Durchschnittspendler im
Jahr umgerechnet mehr als 30 Urlaubstage lang auf Schiene und Straße
unterwegs. Innenstadtbewohner gewinnen damit ein mehr als kostbares
Gut: Zeit. Das wiegt für viele die höheren Preise für Wohnungen in der
City wieder auf.
Städte verdichten Wohnraum
„Lieber Kino als Landleben“, so charakterisiert die Forschungsabteilung
der Landesbausparkassen kurz und knapp den sich seit einigen Jahren
abzeichnenden Trend, der auch durch die Zahl der Baugenehmigungen
bestätigt wird. So stieg die Zahl der Genehmigungen für Ein- und
Zweifamilienhäuser in westdeutschen Innenstädten in den letzten Jahren
um 52 Prozent. Das ländliche Umfeld hingegen verzeichnete ein Minus von
26 Prozent. Angesichts dieser Marktentwicklung engagiert sich das
Kölner Unternehmen Global-Act bereits seit mehreren Jahren als
Projektentwickler von Wohnimmobilien vornehmlich in Innenstadtlagen der
Rheinmetropole. Da Bauland in der dicht bebauten City naturgemäß knapp
ist, erwirbt das Unternehmen vor allem ältere und oft vernachlässigte
Mehrfamilienhäuser und saniert sie. „Wir bringen solche Objekte
technisch auf den neuesten Stand, schneiden die Flächen oft neu zu und
statten sie entsprechend den individuellen Wünschen unserer meist
anspruchvollen Zielgruppe hochwertig aus“, erklärt Ghaffari. Wo es
möglich ist, werden vorhandene Wohnflächen zum Beispiel durch
Dachausbau erweitert oder benachbarte Baulücken mit Neubauten
geschlossen. „Nachverdichtung“ heißt das im Jargon der Experten.
Gefragt sind dabei nicht Wohnungen „von der Stange“, sondern ein
individuelles, attraktives Zuhause.
Individuelles Wohnen statt Wohnung „von der Stange“
Wohnungen so individuell wie ihre Bewohner, auch dies gehört zum neuen
Wohntrend. Nicht stereotype Wohnanlagen sind gefragt, sondern Wohnungen
mit persönlicher Note. Bestätigt wird dies vom Bundesverband für
Wohneigentum und Stadtentwicklung. So wünschen sich seinen Erhebungen
zufolge mehr als 50 Prozent der Deutschen ungewöhnliche, möglichst
individuelle Häuser und Wohnungen. Die „Renaissance der City“ ist für
nicht nur für Ghaffar Ghaffari längst kein modischer Trend mehr,
sondern „eine Entwicklung, die sich verstetigt und verfestigt hat“.
Weitere Informationen und Beispiele aus Köln finden Sie auf der Homepage des Projektentwicklers unter: www.global-act.d.

























