25. 05. 2012
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Studie: Vermarktung häufig zu wenig kundenorientiert
Die deutschen Immobilienvermarkter planen immer noch allzu häufig an den Bedürfnissen ihrer Kundschaft vorbei. Das gilt vor allem für Vertriebsaktivitäten für Wohnimmobilien in Städten, wie das Kölner Beratungsunternehmen ikp 21 nun herausfand. "Die Immobilien-Vermarktung geht an den Käufererwartungen vorbei", so das Fazit der Tester. Wer hingegen seine Kaufimmobilien kundenorientiert anbietet, der steigt in der Gunst seiner Zielgruppe an, so eine weitere Erkenntnis der Untersuchung. Ein wesentlicher Treiber für diesen Mega-Trend ist das Suchverhalten im Medienkanal Internet. Die dort verfügbaren Anwendungen und Suchmaschinen haben die Erwartungen der wohlhabenden und kaufbereiten Kundschaft drastisch verändert, wissen die Kölner Vermarktungsexperten.
Die aktuelle Marktforschungsstudie "Der City-Immobiliensucher - Wahrnehmung eines vernachlässigten Wesens" zeigt die Schwachstellen in der aktuellen Immobilien-Vermarktung auf. Die kostenlose Studie liefert tiefgehende Informationen zu den veränderten Bedürfnissen der zunehmend anspruchsvollen Erwerber von City-Immobilien. Die Ergebnisse basieren auf einer Community-Befragung unter 10.000 Nutzern der ikp21 sowie aus der Praxiserfahrung der Vermarktung von mehr als 250 City-Immobilien. Speziell Projektentwickler, Bauträger und gewerbliche wie private Immobilienverkäufer erhalten wertvolle Anregungen für ihre Immobilien-Vermarktung. Neben den Suchmaschinen der großen Plattformbetreiber informieren sich Kunden auch auf den Seiten der Immobilienanbieter selbst. Die ideale Wunschvermarktung bietet nach Angaben der Befragten vor allem Kundenorientierung, Sucheffizienz und ein umfassendes Serviceangebot. Von der herkömmlichen Vermarktungspraxis fühlt sich der City-Immobiliensucher deshalb vorwiegend unzureichend und falsch bedient. Die Folge ist ein Vertrauensverlust gegenüber Immobilienmaklern im Allgemeinen. Dagegen führt eine konsequente Kundenorientierung mehrheitlich zu positiven Bewertungen, die darüber hinaus qualitativ hochwertige Weiterempfehlungen nach sich ziehen.
Laut Studie ist der anspruchsvolle City-Immobiliensuchende im Durchschnitt 37 Jahre alt, lebt zu zweit und bereits in oder im direkten Umfeld der Großstadt. Aktuell günstige Zinsen verstärken das Bemühen, kurzfristig einen Kauf zu realisieren. Das künftige Wunschdomizil soll dabei individuelles Wohnen und wertstabile Zukunftsinvestition kombinieren. Unverzichtbar sind Balkon oder Terrasse, helle Räume und ein eigener Keller. Ehemalige Zugpferde wie Tiefgarage, Fußbodenheizung und ein offener Kamin verlieren dagegen an Bedeutung. Als ideale Infrastruktur gelten weiterhin attraktive Einkaufsmöglichkeiten, der Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln und Grünanlagen, haben die Kölner Marktforscher in eigener Sache ermittelt.
Die kostenlose Studie finden sie auch im Internet unter: www.ikp21.de.

























