Wetter

Webtipps:
Wo kann man sich am besten nach Immobilien in Liechtenstein informieren?


Immobilien Köln - hier online suchen und finden

Boersen News





Köln Nachrichten Neu


zum Archiv ->

Köln Nachrichten bei Twitter





25. 05. 2012
Seite drucken

Verträge zum Verkauf der landeseigenen LEG unterzeichnet


24.01.2009 10:18 von:

Schlagwörter: NRW,Landesregierung,Verkauf,LEG,Wohnungsgesellschaft,Whitehall,Heuschrecke,Vertr

Noch in der Nacht wurden die Verhandlungen zwischen beiden Seiten erfolgreich abgeschlossen.   Der Gesamtkaufpreis der Wohnungsgesellschaft beträgt 787,1 Millionen Euro. Allerdings sind in dem Kaufpreis auch rund 79 Millionen Euro an Gesellschafter-Darlehen der BVG enthalten, die nun auf den neuen Eigentümer übertragen werden. Der Kaufpreis entspricht nach Angaben des Ministeriums einem Unternehmenswert in Höhe von 3,4 Milliarden Euro.

Die Interessen der Mieter in den knapp 100.000 LEG-Wohnungen sollen durch eine als „einzigartig“ bezeichnete Sozialcharta gewahrt bleiben, betonte der Verkäufer. Auch die Beschäftigten der Wohnungsgesellschaft sollen komplett übernommen und dauerhaft weiterbeschäftigt werden, hieß es dazu weiter. Trotz dieser Einschränkungen für den Käufer sei der Verkaufspreis „sehr gut“, wie die Landesregierung hervorhob. Die landeseigene Beteiligungsverwaltunggesellschaft (BVG) hatte ihren LEG-Anteil in Höhe von 68,15 Prozent ebenso veräußert wie die NRW.Bank, die zuletzt 22,25 Prozent der Anteile hielt. Auch die DRV-Westfalen, die jeweils 50 Prozent an den drei Westfälischen Beteiligungsgesellschaften des LEG-Konzerns hielt, wurde ausbezahlt. Insgesamt erhält die BVG 473,6 Millionen, die NRW.Bank 128,8 und die DRV weitere 184,7 Millionen Euro. Gegen den Verkauf der landeseigenen Wohnungsgesellschaften hatte es immer wieder Proteste gegeben.

Nachdem das Kabinett im Oktober 2006 den Verkauf der LEG beschlossen hatte, war zunächst in einem europaweiten Ausschreibungsverfahren en Transaktionsberater bestellt worden. Das Bankhaus Metzler erhielte damals den Zuschlag. In einem zweiten Schritt wurde dann ab dem 20. November vergangenen Jahres das Verkaufsverfahren, ein so genanntes strukturiertes Bieterverfahren, eingeleitet. Der Kreis der potenziellen neuen Eigentümer wurde so stufenweise eingegrenzt. Zunächst gab es 23 Bieter, Ende Januar blieben damals noch zehn übrig. Nach Abschluss der due-dilligence-Phase blieben noch drei übrig, von denen schließlich Whitehall übrig blieb. In der Sozialcharta verpflichtete sich Whitehall, auf Luxussanierungen zu verzichten, Mieterhöhungen zu begrenzen sowie allen Mieterinnen und Mitern jenseits des 60. Lebensalters ein lebenslanges Mietrecht zu gewähren. Minister Wittke zeigte sich mit dem Abschluss der Verhandlungen zufrieden. „Wohnungsverwaltung ist nicht Aufgabe des Landes“, begründete Wittke den Verkauf der LEG.







Artikel Service



Köln Nachrichten - das topaktuelle Newsportal fü Köln und die Region
Köln Nachrichten - developed with TYPO3 by beuse und beuse