Wetter

Webtipps:
Wo kann man sich am besten nach Immobilien in Liechtenstein informieren?


Immobilien Köln - hier online suchen und finden

Boersen News





Köln Nachrichten Neu


zum Archiv ->

Köln Nachrichten bei Twitter





25. 05. 2012
Seite drucken

Wohnquartier im Kölner Stadtteil Bickendorf erhält neues Entrée


30.07.2008 22:00 von:


Was man den zwei neu errichteten Wohnhäusern weder von Außen noch von Innen ansieht.   Sie wurden nach den Richtlinien des Sozialen Wohnungsbaus errichtet und sind damit Mietern mit niedrigen Einkommen vorbehalten. Doch im Gegensatz zu den lieblosen Betonkästen vergangener Tage bedeutet Sozialer Wohnungsbau heute keineswegs „Wohnghetto“. Und so hatten Sozialdezernentin Marlis Bredehorst und der Leiter der Wohnversorgungsbetriebe Michael Schleicher am gestrigen Mittwoch zur Pressebesichtigung der bezugsfertigen Wohnungen geladen.

Insgesamt 20 dieser Wohnungen wurden auf dem Grundstück neu errichtet. Die Gesamtkosten beliefen sich nach Angaben der Stadtverwaltung auf rund 2,75 Millionen Euro. Etwas mehr als zwei Millionen Euro wurden durch öffentliche Zuschüsse getragen, wie die Geschäftsführerin des Bauträgers, die Kölner Immobilienfirma Köln Projekt Baubetreuung GmbH, Eva-Marie Schneider, gegenüber Köln Nachrichten bestätigte. An der Stelle, an der zuvor zwei heruntergekommene Sozialhäuser aus den 50er Jahren gestanden haben, stehen nun zwei jeweils viergeschossige Wohngebäude mit jeweils zehn Wohnungen. Nicht nur die farblich ansprechende Außenfassade lässt den unbedarften Betrachter im ersten Moment des Anscheins daran zweifeln, dass diese Häuser öffentlich gefördert wurden. Auch beim Innenausbau wurde auf hohe Qualität und zahlreiche Anforderungen gedacht. So sind alle Wohnungen barrierefrei eingerichtet. Aufzüge, Balkon oder Terasse sowie Parkettboden gehören zu den Ausstattungsmerkmalen jeder Wohnung. Zudem hat Schneider, die selbst als Künstlerin aktiv ist, einige künstlerische Elemente in den Treppenhäusern untergebracht. Der Mietpreis beläuft sich nach Angaben der Verantwortlichen auf eine Grundmiete von 5,10 Euro pro Quadratmeter, hinzu kommen ein Euro pro m² für Heizung sowie 1,80 Euro pro m² für Nebenkosten.

Bredehorst und Schleicher zeigten sich über dieses Beispiel sozialen Wohnungsbaus hoch erfreut. Die Stadt, genauer die Wohnversorgungsbetriebe, wird die beiden Häuser nun übernehmen und in ihren Bestand integrieren. Gleichzeitig erneuerten beide ihren Aufruf an potentielle Bauträger, selbst im Bereich des sozial geförderten Wohnungsbaus aktiv zu werden. Zwar hat die Zahl der bewilligten Wohnbauten in den ersten Monaten dieses Jahres einen regelrechten Sprung nach oben gemacht (Köln Nachrichten berichtete). Allerdings sei der Weg noch weit, die vom Stadtrat geforderte Zielmarke von 1000 Neubauwohnungen in der öffentlichen Förderung tatsächlich umzusetzen.







Artikel Service



Köln Nachrichten - das topaktuelle Newsportal fü Köln und die Region
Köln Nachrichten - developed with TYPO3 by beuse und beuse