25. 05. 2012
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Deutsche Arbeitsschutzausstellung in Dortmund
(TB ) Ja - ja - die dreckigen Jobs, die gefährlichen Jobs, die gibt es doch heute eigentlich garnicht mehr, wir sitzen doch alle am Schreibtisch, da kann einem höchstens das Kaffetässchen mal auf den Schoss fallen, und Etwas verbrühen. Spass beiseite - wo gegoogelt wird da fallen Spähne, und die können schonmal ins Auge gehen, wenn, ja wenn man sich dagegen nicht ausreichend schützt.
"Neben dem erlebnisreichen Angebot verfolgt die DASA das Ziel, den Arbeitsschutzgedanken in die ganzheitliche Beantwortung der Fragen von Wettbewerbsfähigkeit, Sozialverträglichkeit und Nachhaltigkeit einzubeziehen und dafür eine überzeugende, für die Zukunft tragfähige Perspektive anzubieten. Dabei stellt die DASA den Menschen mit seinen körperlichen, seelischen, sozialen und kulturellen Belangen in den Mittelpunkt."
Aus der selbstdarstellung der DASA - www.dasa-dortmund.de/cln_135/dasa/de/Ueber-die-DASA/Ueber_die_DASA.html
Die DASA - das ist die "Deutsche Arbeitsschutzausstellung" in Dortmund. Hier kann man sich in einer erlebnisorientierten Ausstellung, fast schon Ausstellungslandschaft, über vergangene, gegenwärtige und zukünftige Techniken und Vorgehensweisen im Bereich des Arbeitsschutzes informieren. Die Bereiche der Dauerausstellung gliedern sich in:
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Am Bildschirm
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Im Wettlauf der neuesten Nachrichten
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Arbeiten im Takt der Maschine
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Mehr Sicherheit am Bau
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Schuften in Schichten
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Transportieren und Befördern
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Unsichtbare Gefahren
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Jede Menge Spannung
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Lebensraum Arbeitswelt
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Heilen und Pflegen
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Neue Arbeitswelten
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Kampf für eine bessere Arbeitswelt
Der Umfang der Ausstellung ist also ziemlich groß, man sollte sich schon einen ganzen Tag Zeit nehmen, und die Kinder nicht irgendwo vergessen, denn schließlich erfährt der Nachwuchs hier warum Vati diese komischen Brillen im Schrank mit seinen Arbeitklamotten hat.
Neben der Dauerasustellung gibt es Wechselausstellungen, die schonmal den kulturellen Hintergrund von Arbeit beleuchten, wie z.B. die aktuelle Ausstellung: "Bilder der Arbeit - Fotografien aus Europa".
Die Wechselausstellung "Kopfüber zum Mitmachen" richtet sich dagegen ausdrücklich an sehr junge BesucherInnen.
Insgesamt gibt man sich in der Dortmunder Schaustelle viel Mühe um das an sich ziemlich trockene Thema "Arbeitsschutz" unterhaltsam zu präsentieren, ohne dabei zu vergessen, dass es ein existentiell wichtiges Thema ist. Zwar sind die Zahlen bei tödlichen Arbeitsunfällen rückläufig, doch 2008 gab es immerhin noch 264 tödliche Arbeitsunfälle.
Unter dem Mantel "Projekte" finden sich weitere Ausstellungen, die auch in direktes Engagement münden. Ein Beispiel hierfür ist das Projekt "Wenn keiner grüßt und alle Schweigen". Diese Ausstellung/Projekt richtet sich an Betriebsinhaber, Arbeitnehmer, Führungskräfte und Gewerkschafter, Unternehmensberater, Betriebsräte und Theologen bis hin zu Lehrern, Auszubildenden, Schülern und Betroffenen selbst. Hier steht also ganz konkrete Aufklärung an erster Stelle.
In Kooperation mit dem "Musée d'Histoire de la Ville de Luxembourg und dem Stadtmuseum Helsinki wurde das Internetportal "http://www.realcitizen.info/" online gebracht. Das Ziel ist es, auf spielerische Weise schon Kindern beizubringen Verantwortung innerhalb ihrer Kommune zu übernehmen. Was macht eigentlich soetwas wie "Gemeinwohl" aus, was bedeutet es ein "Real Citizen" zu sein, zu werden.
Der Träger der Ausstellung ist übrigens die Bundesanstalt für Arbeitsschutz.
| Anreise | Karte |
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| Öffnungszeiten | Öffnungszeiten bitte hier klicken | ||||||||||||||
| Eintritt |
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| Schlagwörter | Arbeit, Technik, Arbeitsschutz, Kultur der Arbeit, Leben und Arbeiten |
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| Website/Kontakt | Website des Museums |

























