Wetter

Boersen News





Köln Nachrichten Neu


zum Archiv ->

Köln Nachrichten bei Twitter





25. 05. 2012
Seite drucken

RheinEnergie verabschiedet "Trash People"


06.12.2010 19:39 von:

Schlagwörter: Köln,HA Schult,Trash People,Kunst,Aktionskünstler,Spitzbergen,Heizkraftwerk,Reis

Die "trash people” werden sich aus Köln verabschieden. Bereits in der vergangenen Woche hatte der Kölner Energieversorger Rheinenergie AG gemeinsam mit dem Kölner Künstler HA Schult das Kunstprojekt letztmalig in Köln präsentiert. Aufgebaut waren die künstlerisch gestalteten, menschengroßen Skulpturen aus Zivilisationsschrott im Heizkraftwerk Niehl II, das vom Kölner Energieversorger betrieben wird. Bereits vor einigen Jahren erregte der Künstler mit diesem Projekt weit über die Domstadt hinaus Interesse. So wurden die Trash People unter anderem auf dem Kölner Roncalliplatz, aber auch an der Chinesischen Mauer (1999) oder an anderen geschichtsträchtigen Orten wie dem Roten Platz in Moskau oder den Pyramiden von Gizeh aufgebaut. Sogar politisch sollte die Kunstaktion Akzente setzen, als sie beispielsweise im vergangenen Jahr am Rande des Umweltgipfels der acht führenden Weltwirtschaftsmächte in Syrakus auf der italienischen Insel Sizilien ausgestellt wurden.

Nun treten die "Müllmenschen" ihre vorläufig letzte Reise an und die ging bereits in der vergangenen Woche nach Spitzbergen im Nordmeer. Dort sind die "trash people" dann insgesamt sechs Wochen lang zu sehen. Die Kunstaktion soll auf die globalen Umweltprobleme aufmerksam machen, die mit dem Zivilisationsschrott einhergehen. Als Materialien für seine Kunstwerke verwendete der Kölner Künstler unter anderem Dosen, Kanister und Computerbestandteile. Für die Rheinenergie selbst passten sowohl das Ausstellungskonzept als auch die grundsätzliche Ausrichtung gerade ideal ins Konzept. ""Dieses Konzept des Künstlers hat uns davon überzeugt, die Aktion zu unterstützen – zumal der Initiator aus unserer Stadt kommt", erklärt Dr. Dieter Steinkamp, Vorstandsvorsitzender der RheinEnergie. Das stadtnahe Unternehmen, 80 Prozent der Anteile gehören der SWK-Beteiligungsholding GEW, hatte zuletzt Investitionen in Höhe von mehreren Millionen Euro in den Zukauf bzw. die Beteiligung an alternativen Energieerzeugungsquellen ausgegeben. Auch das Programm Energie & Klima 2020 soll den Trend zu mehr Nachhaltigkeit in der Erzeugung von Energie stärken.







Artikel Service



Köln Nachrichten - das topaktuelle Newsportal fü Köln und die Region
Köln Nachrichten - developed with TYPO3 by beuse und beuse